350.000 Euro Schaden: Fahrer rettet sich aus brennendem Kranfahrzeug

Groß Rodensleben - Etwa 50 Feuerwehrleute aus mehreren Ortschaften mussten am Montagabend nach Groß Rodensleben ausrücken.

Das Kranfahrzeug brannte vollständig aus.
Das Kranfahrzeug brannte vollständig aus.  © Matthias Strauß

Ein 60 Tonnen schwerer Autokran stand vollkommen in Flammen. Immer wieder gab es Explosionen, die Einsatzkräfte hatten Müh und Not, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

„Ich sah eine riesige Feuerwalze. Es hat einfach alles lichterloh gebrannt. Es hat gescheppert und geknallt, der Wahnsinn", sagte ein Anwohner gegenüber einem Reporter vor Ort.

Mit Atemschutzmasken kämpften sich die Feuerwehrleute immer näher an das Fahrzeug heran. Unterdessen wurde die Straße nach Klein Rodensleben in beide Richtungen voll gesperrt.

„Wir haben zwei Einsatzabschnitte gebildet und mehrere Löschangriffe gestartet. Dabei kam Schwerschaum und Wasser zum Einsatz. Zwischendurch gab es etliche Detonationen von Reifen und anderen Sachen. Nach einer Stunde hatten wir den Brand unter Kontrolle", berichtete Einsatzleiter Matthias Pomrenke am Unfallort.

Der Fahrer des Krans konnte sich nach Angaben des Reporters aus dem brennenden Fahrzeug retten. Verletzt wurde beim Brand niemand.

Die genaue Brandursache ist noch völlig unklar und Teil der Ermittlungen. Der geschätzte Schaden beträgt 350.000 Euro.

UPDATE, 13:25 Uhr: Was ist die Brandursache?

Wie die Polizei Sachsen-Anhalt in einer Pressemeldung berichtet, war die Ursache des Feuers wohl ein technischer Defekt. Nähere Details sind bislang noch nicht bekannt.

Der Gesamtschaden wurde zudem korrigiert: Man gehe inzwischen nicht von einer Schadenshöhe von 750.000 Euro, sondern von 350.000 Euro aus.

Es entstand ein Schaden von 350.000 Euro.
Es entstand ein Schaden von 350.000 Euro.  © Matthias Strauß

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