Großaufgebot der Polizei hält gegnerische Demonstranten auseinander

Mehrere Streifenwagen der Polizei sorgten dafür, dass die Demonstranten nicht durchkamen.
Mehrere Streifenwagen der Polizei sorgten dafür, dass die Demonstranten nicht durchkamen.

Bielefeld - Im Vorfeld der Demonstrationen des Bündnisses gegen Rechts und der AfD, die am Samstag ab 11 Uhr stattfanden, fuhr die Polizei in Bielefeld ein Großaufgebot auf.

Mehrere Hundertschaften aus Bielefeld, Münster, Dortmund und Bochum wurden gerufen, um dafür zu sorgen, dass die AfD-Anhänger und die Demonstranten der Gegendemo nicht aneinanderrauschten.

Mit 15-minütiger Verspätung startete die Versammlung der AfD. Von den großangekündigten 250 Leuten, kamen am Ende rund 90 zum Niederwall, nahe Jahnplatz, um den Rednern zu lauschen. 

Auf der Gegenseite versammelten sich rund 500 mit Trillerpfeifen bewaffnete Demonstranten des "Bündnis gegen Rechts" am Bielefelder Rathaus, um der AfD die Stirn zu bieten. 

Zu Auseinandersetzungen kam es nicht.

Vor allem die Geschäftsleute zwischen Rathaus und Jahnplatz fluchten über die Kundgebungen, fanden doch kaum Kunden den Weg in ihre Geschäfte.

Gegen 13.30 Uhr beruhigte sich die Lage wieder und die Demonstrationen waren zu Ende. Bis 14 Uhr bleiben die Sperrungen noch bestehen, bevor sie entfernt werden.

Mit einem riesigen Banner brachten die Gegendemonstranten ihre Meinung kund.
Mit einem riesigen Banner brachten die Gegendemonstranten ihre Meinung kund.
AfD-Sprecher Rolf Diekwisch (li.) hält vor den 90 Zuhörern eine Rede.
AfD-Sprecher Rolf Diekwisch (li.) hält vor den 90 Zuhörern eine Rede.
Die AfD-Anhänger zeigten, was sie von Angela Merkel halten.
Die AfD-Anhänger zeigten, was sie von Angela Merkel halten.
Mit Sperrungen wurden die Demonstranten voneinander getrennt.
Mit Sperrungen wurden die Demonstranten voneinander getrennt.

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