Traurige Gewissheit: Wasserleiche ist Christian (†20) aus Sachsen

Großbothen/Leisnig - Die Obduktion der am Mittwoch in der Mulde in Großbothen gefundenen Wasserleiche gibt traurige Gewissheit.

Am Mittwoch wurde in der Mulde in Großbothen eine Wasserleiche gefunden.
Am Mittwoch wurde in der Mulde in Großbothen eine Wasserleiche gefunden.  © Sören Müller

Nach dem Abschluss der Obduktion und DNA-Analyse durch einen Rechtsmediziner liegt das offizielle Ergebnis vor.

Es handelt sich laut Polizei um den seit Neujahr vermissten 20-jährigen Christian M. aus Leisnig.

Bisher gibt es keine Anzeichen, dass der junge Mann einer Straftat zum Opfer fiel. Vielmehr wird angenommen, dass der junge Mann Suizid begangen haben könnte.

Weitere Auskünfte können aufgrund des gegenwärtig gesicherten Erkenntnisstandes und im Hinblick auf die Angehörigen bisher nicht erteilt werden, teilte die Polizeidirektion Chemnitz mit.

Die wochenlange Suche nach dem Student nahm damit ein tragisches Ende.

Silvester feierte er noch mit Freunden am Schloßberg. Dann ging er kurz heim, im Grundstück seiner Eltern wurde eine Tasche von ihm gefunden.

Am Neujahrsmorgen fanden Anwohner Kleidungsstücke des 20-Jährigen auf einer Fußgängerbrücke über der Mulde. Unter den Sachen waren auch Ausweise, Führerschein und die Krankenkassen-Karte.

Was in den Stunden zuvor passiert ist, ist noch immer unklar.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Der 20-jährige Christian M. wurde seit Neujahr vermisst.
Der 20-jährige Christian M. wurde seit Neujahr vermisst.  © Polizei

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