Tornado-Schaden: Kirche bekommt ihre Spitze zurück

110.000 Euro sammelte die Kirchgemeinde für die neue Turmspitze.
110.000 Euro sammelte die Kirchgemeinde für die neue Turmspitze.

Von Hermann Tydecks

Meissen - 13 Jahre mussten die Großdobritzer leiden: Ein Tornado riss 2002 ihre Kirchturmspitze nieder. Mit einem „halben Gotteshaus“ wollte sich aber niemand abfinden, eifrig wurden Spenden gesammelt.

Nun setzte die Gemeinde ihrer Kirche endlich wieder die Spitze auf.

„Unsere offene Wunde wurde verschlossen, jetzt ist das Wahrzeichen wieder komplett“, freut sich Pfarrer Matthias Fischer (54) von der Kirchgemeinde Großdobritz.

Ein Kran hievte am Dienstag die neu gebaute Spitze aus Titanzinkblechen auf den Turmstumpf des Gotteshauses (1881 gebaut). 150 Zuschauer applaudierten, als die Spitze stand (ragt in 39 Meter Höhe) und verschraubt wurde.

Die Kirchgemeinde sammelte 110.000 Euro Spenden, ermöglichte damit den Neubau.

„Schon viele Generationen haben etwas für die Kirche geleistet“, sagt der Pfarrer. „Jetzt haben auch wir unsere Aufgabe erfüllt.“

Ein riesiger Kran hievte die neue Spitze aus Titanzinkblechen auf den Turm.
Ein riesiger Kran hievte die neue Spitze aus Titanzinkblechen auf den Turm.
Nach rund 13 Jahren wurde das fehlende Stück Kirche endlich geschlossen - den Großdobritzern sei dank.
Nach rund 13 Jahren wurde das fehlende Stück Kirche endlich geschlossen - den Großdobritzern sei dank.

Fotos: Holm Helis


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