Dieses Großprojekt soll die Metropolregion Hamburg stärken

Hamburg/Malmö - Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat am Montag die Fehmarnbelt-Tage in Malmö eröffnet und sich für eine stärkere Kooperation zwischen Norddeutschland und Skandinavien ausgesprochen.

Grafische Visualisierung des geplanten Fehmarnbelt-Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark.
Grafische Visualisierung des geplanten Fehmarnbelt-Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark.  © DPA

Der Besuch bei den Fehmarnbelt Days war seine erste Auslandsreise als neuer Bürgermeister. Vor allem mit Blick auf die künftige Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark suche die Metropolregion Hamburg eine verstärkte Kooperation mit der Partnerregion rund um die Kopenhagen und das schwedische Malmö.

Der seit Anfang der 60er Jahre geplante Fehmarnbelt-Tunnel soll in Zukunft den Weg zwischen Puttgarden auf Fehmarn und Lolland in Dänemark verkürzen.

Durch die Verbindung solle eine Querung in nur zweieinhalb Stunden möglich sein, so Tschentscher. Allerdings scheint der Bau noch in weiter Ferne: Erst 2028 könne damit begonnen werden.

"Eine feste Fehmarnbelt-Verbindung und eine gute Kooperation zwischen Norddeutschland und Skandinavien stärkt unsere Regionen", sagt Tschentscher weiter. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen unterzeichnete Hamburgs Bürgermeister am Montagabend in der südschwedischen Stadt.

Gemeinsam bilde man einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsraum mit fast zehn Millionen Einwohnern. In der Metropolregion Hamburg, die sich von Ostholstein bis nach Nordwest-Mecklenburg erstreckt, leben 5,3 Millionen Menschen, in der Metropolregion Greater Copenhagen und Skåne rund vier Millionen.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher unterstützt das geplante Großprojekt.
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher unterstützt das geplante Großprojekt.  © DPA

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