Nach explodiertem "Großstadtrevier": Polizisten ziehen in neue Wache

Hamburg - Das "Großstadtrevier" hat ein neues Zuhause: Am Freitag haben die Dreharbeiten für die neue Staffel des ARD-Dauerbrenners im Studio Hamburg begonnen - und zwar in einer neuen Wache, wie das Erste am Freitag mitteilte.

Maria Ketikidou alias Polizistin Hariklia "Harry" Möller packt für den Umzug an.
Maria Ketikidou alias Polizistin Hariklia "Harry" Möller packt für den Umzug an.  © ARD/Thorsten Jander

Der Umzug des Teams um Kommissariatsleiterin Frau Küppers (Saskia Fischer) und Urgestein Dirk Matthies (Jan Fedder) war nötig geworden, nachdem in der letzten Folge der 32. Staffel die legendäre Polizeiwache in Hamburg-Bahrenfeld in die Luft geflogen war.

"Wir werden uns nicht untreu, wir werden nur zeitgemäß", sagte Schauspielerin Fischer zur neuen Heimat des 14. Polizeikommissariats.

"Die Wache brauchte ein neues Kostüm, wie auch Küppers mal einen neuen Haarschnitt."

Beim Team dagegen wird es in der kommenden Staffel keine Veränderungen geben.

Die 16 neuen Folgen werden bis Jahresende gedreht und sollen einem Sprecher zufolge voraussichtlich Anfang 2020 auf die Bildschirme kommen.

Folge 438, "Das Revier explodiert", hatten Anfang April etwa 2,54 Millionen Menschen gesehen. Das entsprach einem Marktanteil von 11,7 Prozent.

Die erste Folge der beliebten Vorabendserie wurde vor mehr als 32 Jahren ausgestrahlt.

Das passiert in den neuen "Großstadtrevier"-Folgen

Wanda Perdelwitz (spielt Nina Sieveking) und Patrick Abozen (Lukas Petersen) erkunden das neue Großstadtrevier-Studio.
Wanda Perdelwitz (spielt Nina Sieveking) und Patrick Abozen (Lukas Petersen) erkunden das neue Großstadtrevier-Studio.

Beim Umzug finden die Polizisten hinter Schränken und in verborgenen Winkeln der alten Wache längst Vergessenes.

Darunter ist auch eine Schnullerkette, die einem kleinen Mädchen gehörte, das vor 14 Jahren spurlos verschwand.

Irgendwer muss das Beweismittel absichtlich verschwinden lassen haben. Der alte Fall wird neu aufgerollt, doch dazu haben die Ermittler nur einen Tag Zeit.

Ob sie es schaffen erfahren die Zuschauer, sobald die neue Staffel montags um 18.50 Uhr im Ersten läuft.

In einer anderen Folge geraten Nina Sieveking und Lukas Petersen in ein Familiendrama: Eine todkranke Mutter und Großmutter möchte ihr Lebensende selbst bestimmen; die Tochter drängt jedoch auf weitere medizinische Behandlungen.

Da schmiedet die Enkelin mit ihrer Oma den Plan für ein letztes Abenteuer, das allerdings in einem großen Polizeieinsatz endet.

Und auch Harry Möller muss um ein Leben fürchten, um das ihres kleinen Sohnes, der nur dank eines Lebensretters nicht vom Auto überfahren wird. Doch dann entpuppt sich der Retter als Krimineller, was Harry in einen moralischen Zwiespalt treibt.

Wie gewohnt spielt neben der Spannung auch der norddeutsch-trockene Humor im "Großstadtrevier" eine wichtige Rolle. Der Höhepunkt: Ein Teenager, der öffentlich an einem Stuhl festklebt und kurz darauf zum viralen Hit wird.

Titelfoto: ARD/Thorsten Jander

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