Horror-Attacke: Verliert eine Rentnerin (72) nach Hundebiss ihr Bein?

Der Hund griff völlig unvermittelt an und biss zu (Symbolbild).
Der Hund griff völlig unvermittelt an und biss zu (Symbolbild).  © 123RF/Taras Verkhovynets

Grünberg - Eine 72-jährige Rentnerin verliert möglicherweise ihr rechtes Bein, weil sie von einem aggressiven Hund gebissen wurde.

Der Fall ereignete sich im Januar in der Stadt Grünberg bei Gießen, wie die Bild-Zeitung am Donnerstag berichtete. Demnach wurde Christine W. am 19. Januar gegen 11 Uhr völlig unvermittelt von einem Hund angefallen und gebissen.

"Plötzlich spürte ich etwas am rechten Bein. Als ich mich umdrehte, biss der Hund schon zu. Zuerst in den Oberschenkel, dann in die Wade", sagte die 72-Jährige gegenüber der Bild. Sie erlitt blutige Fleischwunden durch die Bisse des Tieres.

Was den Fall noch schockierender macht: Der Hund ging an einer Leine. Die 60-Jährige Frau, die mit dem Tier unterwegs war, zog den Hund aber nicht zurück. Weiter heißt es in dem Bericht, dass der Mischling schon mehrfach als aggressiv und beisswütig in Erscheinung getreten ist.

Das Ordnungsamt ermittelt in diesem Fall wegen fahrlässiger Körperverletzung, schreibt die Bild weiter. Christine W. kämpft derweil um ihr Bein.

Sie leidet an Diabetes, was wohl zu einer Störung der Wundheilung bei ihr führte, erklärte die Rentnerin der Bild. Nun fürchtet sie, dass sie ihr Bein verliert. "Den kurzen Rest meines Lebens möchte ich auf zwei Beinen gehen", sagte Christine W. der Bild-Zeitung.

Titelfoto: 123RF/Taras Verkhovynets


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