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Toter Asylbewerber! Bundestagspolitiker zeigt Dresdner Polizei an

Dresden - Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (54, Grüne) stellt Strafanzeige gegen die Dresdner Polizei. Er vermutet Strafvereitelung im Amt rund um den Tod des Asylbewerbers Khaled Idris Bahray (20).
Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (54, Grüne).
Der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (54, Grüne).

Von Matthias Kernstock

Dresden - Der Todesfall des Asylbewerbers Khaled Idris Bahray (20) zieht nun deutschlandweit Kreise. Wie MOPO24 exklusiv erfuhr, hat der Bundestagsabgeordnete Volker Beck (54, Grüne) jetzt Strafanzeige gegen die Dresdner Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft gestellt.

Volker Beck ist der innenpolitische Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion. Er sagte am Donnerstagmittag gegenüber MOPO24: "Die Ermittlungspannen rund um den Tod des Asylbewerber Khaled Idris Bahray müssen rückhaltlos aufgeklärt werden. Heute habe ich deshalb Strafanzeige gegen unbekannt wegen möglicher Strafvereitelung im Amt gestellt. Mit fehlt jedes Verständnis für das nachlässige Vorgehen der Ermittlungsbehörden."

Die Strafanzeige gegen die Dresdner Polizei.
Die Strafanzeige gegen die Dresdner Polizei.

Der 20-jährige aus Eritrea war am Dienstag, 13. Januar um 7.40 Uhr morgens tot im Innenhof einer Plattenbausiedlung gefunden worden. Ganz in der Nähe seiner Wohnung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra, wo er dezentral (also nicht in einem Asylheim) in einer Wohnung untergebracht war.

Der Bundestagsabgeordnete weiter zu MOPO24: "Als man den Toten blutüberströmt am Dienstagmorgen fand, verbreitete die Dresdner Polizei zunächst die Nachricht, sie hätte keine Anhaltspunkte auf Fremdeinwirkung. Erst nach der Obduktion des Opfers räumt die Polizei ein Fremdverschulden ein und schickt erst 30 Stunden nach der Tat die Spurensicherung an den vermeintlichen Tatort. Dies wirkt diletantisch. Ich gehe davon aus, dass man das auch in Dresden so sehen wird und Ermittlungen aufnimmt, um Zweifel auszuräumen.“

Khaled Idris Bahray (20) aus Eritrea starb im Hinterhof eines Dresdner Plattenbaus.
Khaled Idris Bahray (20) aus Eritrea starb im Hinterhof eines Dresdner Plattenbaus.

In Becks Anzeige heißt es weiterhin: "Gerade bei Tötungsdelikten trifft die Strafverfolgungsbehörden die Pflicht, besonders gewissenhaft zu ermitteln. Dies dürfte den Verantwortlichen bei Polizei und Staatsanwaltschaft auch bekannt sein. Damit besteht der Verdacht, dass sie wissentlich gehandelt haben."

Mittlerweile ergab die Obduktion, dass das Opfer durch mehrere Messerstiche in den Hals- und Brustbereich zu Tode kam. Konnte man die bei der ersten Aufnahme des Falls wirklich übersehen?

Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen Totschlags, die Mordkommission ist mit 25 Experten im Einsatz.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (50, CDU) am Donnerstagmittag zu MOPO24: "Ich bin natürlich sehr betroffen über den Tod des jungen Mannes. Jetzt muss schnell und gründlich ermittelt werden. Ohne Vorverurteilung!"

HIER gibt's die Strafanzeige im Original als PDF.

Dresdner Polizei-Chef Kroll nimmt Stellung

Dresdens Polizeichef Dieter Kroll.
Dresdens Polizeichef Dieter Kroll.

Dresdens Polizeichef Dieter Kroll (60) sieht der Anzeige von Volker Beck gelassen entgegen.

„Ich bin überzeugt, dass wir keinen Fehler gemacht haben.“ Politischen Druck spüre Kroll derzeit nicht.

Zunächst ging die Polizei von einem Schlüsselbeinbruch aus. Es sei von außen an der Leiche nichts zu erkennen gewesen. Der Stichkanal war offenbar sehr nah an einer Wunde.

"Was in der Pressemitteilung stand, ist abgestimmt worden", so Kroll weiter.

Im nichtöffentlichen Innenausschuss soll Polizeipräsident Kroll nach MOPO24-Informationen am Donnerstag berichtet haben, dass es unmittelbar vor dem Tod des Asylbewerbers eine Strafanzeige eines städtischen Sozialarbeiters gab. Wegen mehrerer (vermutlich zwei) Hakenkreuze an der Wohnungstür des Toten.

Auch Landespolizeipräsident Jürgen Georgie (58) äußerste sich zu Volker Becks Vorwürfen. Der Wortlaut in der Pressemitteilung hätte den damaligen Ermittlungsstand wiedergegeben. Die Formulierungen seien bewußt so gewählt.

„Das ganze System ist darauf ausgerichtet, kein Tötungsdelikt zu übersehen.“

Auch ein Arzt könne nicht immer alles erkennen. Die Spurensicherung sei früh vor Ort gewesen. Bereits vor dem Ergebnis der Obduktion, sagte Georgie.

Fotos: DPA, MOPO24, Ove Landgraf

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