Zwei Drittel aller Schmetterlinge in Deutschland sind gefährdet

Düsseldorf - Grünschimmernde Flügel, schwarz-weiße Fühler, grauer Körper: Der Grüne Zipfelfalter ist Schmetterling des Jahres 2020.

So sieht der Grüne Zipfelfalter aus.
So sieht der Grüne Zipfelfalter aus.  © Walter Schön/BUND/dpa

Mit der Wahl machen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Naturschutzstiftung des BUND-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen auf den Falter (Callophrys rubi) aufmerksam, der auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten steht.

"Das dramatische Artensterben betrifft auch Arten wie den Grünen Zipfelfalter", sagt Jochen Behrmann von der Naturschutzstiftung.

"Dies ist umso bedenklicher, da der kleine Falter keine besonderen Ansprüche an seinen Lebensraum stellt und sich von vielen unterschiedlichen Pflanzen ernähren kann."

Der Grüne Zipfelfalter lebt in Wald- und Buschlandschaften, auf Wiesen und Heiden. Die Tiere ernähren sich vom Nektar unterschiedlicher Blüten wie Hahnenfuß, Weißdorn und Klee.

Der BUND kürt seit 2003 den Schmetterling des Jahres, um auf die Bedeutung und Bedrohung der Arten aufmerksam zu machen. Nur ein Drittel der Tagfalterarten in Deutschland sind noch ungefährdet.

Ein Schachbrettfalter auf einer Pflanze.
Ein Schachbrettfalter auf einer Pflanze.  © Felix Kästle/dpa

Titelfoto: Walter Schön/BUND/dpa

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