Dieser Köhler "brennt" fürs Weltkulturerbe

Grünhain-Beierfeld - "Gut Brand" heißt es seit Sonntag wieder an der Köhlerhütte Fürstenbrunn. Zum elften Mal raucht hier der historische Meiler und erinnert damit an das traditionelle Köhler-Handwerk.

In Waschleithe wird die Tradition gewahrt: An der Köhlerhütte Fürstenbrunn raucht seit Sonntag wieder der historische Meiler.
In Waschleithe wird die Tradition gewahrt: An der Köhlerhütte Fürstenbrunn raucht seit Sonntag wieder der historische Meiler.  © Petra Hornig

Die Köhlerei ist seit 2014 immaterielles Kulturerbe der UNESCO. Gemeinsam mit dem Europäischen Köhlerverein und dem Köhlerverein Erzgebirge will Veranstalter Heiko Schmidt (52) die Erinnerung an das alte Handwerk aufrechterhalten.

Dazu kann die ganze Woche die Arbeit der Köhler in Waschleithe bewundert werden - rund 800 Kilogramm Holzkohle sollen hier aus etwa 13 Raummeter Buchenholz entstehen.

Am Sonntag um 9 Uhr wird der Meiler dann aufgebrochen - ab 14.30 Uhr können die begehrten 7-Kilo-Säcke "Fürstenbrunner Holzkohle" ergattert werden.

In Waschleithe wird die Tradition gewahrt: An der Köhlerhütte Fürstenbrunn raucht seit Sonntag wieder der historische Meiler.
In Waschleithe wird die Tradition gewahrt: An der Köhlerhütte Fürstenbrunn raucht seit Sonntag wieder der historische Meiler.  © Petra Hornig

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