Gruppenvergewaltigung Freiburg: Rülke verlangt Rücktritt von Strobl

Stuttgart - Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg hat FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke den Rücktritt von Innenminister Thomas Strobl (CDU) gefordert, weil ein Haftbefehl gegen einen Verdächtigen zunächst nicht vollstreckt worden war.

Rülke fordert, dass Strobl zurücktritt, da er seiner Auffassung nach Pannen vertuscht habe. (Archiv)
Rülke fordert, dass Strobl zurücktritt, da er seiner Auffassung nach Pannen vertuscht habe. (Archiv)  © DPA

Strobl trage die politische Verantwortung für die Vergewaltigung, sagte Rülke am Freitag in Stuttgart. Er habe Pannen vertuscht. "Ein solch inkompetenter Innenminister ist mit dieser schwierigen Lage offenbar komplett überfordert."

Hintergrund der Forderung ist die Frage, warum der Haftbefehl gegen den Hauptverdächtigen vom 10. Oktober zunächst nicht vollzogen wurde. Der schwere sexuelle Übergriff geschah in der Nacht zum 14. Oktober.

Strobl wollte sich am Nachmittag (14.30 Uhr) auf einer Pressekonferenz zu den Vorwürfen äußern.

Titelfoto: DPA


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