Toter 14-Jähriger: Auch das Narkose-Gerät weist keine Mängel auf

Gütersloh – Ende November ereignete sich im St. Elisabeth-Hospital in Gütersloh ein trauriger Zwischenfall. Der Tod eines 14-Jährigen wirft auch heute noch Fragen auf.

Die Polizei ermittelt weiter in dem Fall. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt weiter in dem Fall. (Symbolbild)  © 123RF

Am 21. November des vergangenen Jahres sollte sich ein 14 Jahre alter Junge einer Routine-Operation unterziehen, doch während der Narkoseeinleitung kam es zu einer „unvorhersehbaren Komplikation", sagte Krankenhaussprecherin Nadine Mense.

Der 14-Jährige wurde zur weiteren Versorgung in die Kinderklinik nach Bielefeld-Bethel transportiert. Der Junge verstarb am darauffolgenden Tag.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld ordnete umgehend die Obduktion des Leichnams an. Laut Polizeisprecherin Corinna Koptik führten die Untersuchungen zu keinen ermittlungsrelevanten Ergebnissen.

Auch das eingesetzte Narkose-Gerät wurde untersucht. An dem Gerät wurden keine Mängel festgestellt, so Koptik. Ein technisches Problem kann somit ausgeschlossen werden, so die Neue Westfälische.

Im Rahmen der Obduktion wurden feingewebliche Proben des 14-Jährigen entnommen, die weiter untersucht werden sollen. „Das Ergebnis wird aber erst in mehren Monaten erwartet."

Während eines Routine-Eingriffs gab es Komplikationen, infolgedessen ein 14-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde und am nächsten Tag verstarb. (Symbolbild)
Während eines Routine-Eingriffs gab es Komplikationen, infolgedessen ein 14-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde und am nächsten Tag verstarb. (Symbolbild)  © 123RF

Titelfoto: 123RF

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