Mann niedergestochen: Opfer verdächtigt eigenen Bruder

In dieses Haus schleppte sich das blutüberströmte Opfer.
In dieses Haus schleppte sich das blutüberströmte Opfer.

Gütersloh - In der Nacht zu Samstag soll es einen Mordversuch in der Gütersloher Innenstadt gegeben haben. Das Opfer verdächtigt seinen eigenen Bruder.

Die blutige Tat soll sich in der Egerländer Straße an einem Zigarettenautomaten abgespielt haben, so berichtet das Westfalen-Blatt.

Ein Mann ging zum Automaten, um sich Kippen zu ziehen. Plötzlich überfiel ihn ein bisher unbekannter Mann und stach mit dem Messer auf ihn ein.

Danach flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Das Opfer schaffte es noch nach Hause und rief von dort den Rettungsdienst.

Der Mann habe bei der Polizei Gütersloh ausgesagt, dass der Messerstecher wohlmöglich sein eigener Bruder gewesen sein könnte.

Die Beamten wollten bisher keine Auskünfte über Tathergang oder grundsätzlich zum Einsatz äußern.

UPDATE, 18.50 Uhr: Gegen 04:10 Uhr wurde die Polizei Gütersloh darüber informiert, dass ein verletzter Mann (33) mit mehreren Messerstichen ins Krankenhaus gefahren wird. Ein Rettungswagen transportierte den Verletzten grade aus seiner Wohnung in der Egerländer Straße in Gütersloh.

Nach sofortiger Operation besteht mittlerweile keine Lebensgefahr mehr.

Die zuständige Staatsanwaltschaft bewertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Eine Mordkommission der Polizei Bielefeld mit Unterstützung der Gütersloher Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Blutspuren auf der Treppe im Treppenhaus deuten auf die Attacke hin.
Blutspuren auf der Treppe im Treppenhaus deuten auf die Attacke hin.
Die blutige Tat soll sich an diesem Zigarettenautomaten abgespielt haben.
Die blutige Tat soll sich an diesem Zigarettenautomaten abgespielt haben.
In der Egerländer Straße spielte sich die Bluttat ab.
In der Egerländer Straße spielte sich die Bluttat ab.  © Andreas Eickhoff

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