Besonders an Karneval: Polizei warnt vor K.O.-Tropfen

K.O.-Tropfen sind geschmacks- und geruchsneutral, deshalb bemerkt man sie nicht in Glas.
K.O.-Tropfen sind geschmacks- und geruchsneutral, deshalb bemerkt man sie nicht in Glas.  © DPA

Kreis Gütersloh - Am Donnerstag geht der Karneval so richtig los! Damit beim hemmungslosen Feiern nichts passiert, warnt die Polizei unter dem Motto "K.O.cktail - fiese Drogen im Glas?!" schon jetzt vor K.O.-Tropfen.

Im Kreis Gütersloh verteilt die Polizei dazu pinkfarbene Karten und Plakate zum Thema vor allem an Schulen und Gaststätten. So sollen alle rechtzeitig auf die Gefahren durch K.O.-Tropfen aufmerksam gemacht werden.

"Es ist nicht neu, dass Drogen oder andere Substanzen ganz gezielt eingesetzt werden, um Frauen oder auch Männer willenlos zu machen", so die Polizei. Das Ziel dabei sei häufig eine Vergewaltigung oder andere sexuelle Übergriffe.

Deshalb rät die Polizei:

  • Getränke selbst bei der Bedienung bestellen und entgegennehmen
  • Täter können auch Freunde oder Bekannte sein
  • holt Euch Hilfe, wenn Übelkeit oder Schwindelgefühle auftreten
  • wenn der Verdacht besteht, dass K.O.-Tropfen verabreicht wurden, sollte sofort ein Arzt/Krankenhaus aufgesucht werden
  • so schnell wie möglich die Polizei unter dem Polizeiruf 110 oder Rettungskräfte unter der Nummer 112 informieren

Wer betroffen ist, wirkt meist betrunken: Erst ungewöhnlich aktiv und aufgedreht, dann mit Übelkeit und Schwindel. Nach dem Wachwerden müssen viele Opfer sich übergeben und haben Gleichgewichtsstörungen.

Titelfoto: DPA


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