Schlechter Scherz! Mädchen wollen sich für YouTube-Klicks umbringen

Den zwei Mädchen drohen nun Gebühren von bis zu 100.000 Euro für den Polizeieinsatz. (Symbolbild)
Den zwei Mädchen drohen nun Gebühren von bis zu 100.000 Euro für den Polizeieinsatz. (Symbolbild)  © 123RF

Gütersloh - Dieser versuchte Scherz ging mächtig nach hinten los: Zwei Mädchen (12 und 13) riefen in einem Supermarkt an, drohten mit Selbstmord und filmten alles mit einer Kamera, um es auf YouTube hochzuladen.

Die Mädchen aus Gütersloh riefen am Freitagabend in einem Supermarkt im Kreis Lippe an und erklärten dem Mitarbeiter glaubhaft, sich das Leben nehmen zu wollen, so die Neue Westfälische. Auslöser sei eine schwierige häusliche Situation, hieß es weiter.

Damit die Story noch glaubhafter wirkte, nannten sie dem Angestellten einen echten Namen eines Kindes. Der Mitarbeiter griff direkt zum Hörer und alarmierte die Polizei.

Umgehend wurden von den Beamten umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Dabei platzte die Bombe: Die beiden Mädchen erlaubten sich nur einen Scherz.

Die Polizisten fanden die zwei in einer der elterlichen Wohnung, in der sie alles sofort aufklärten. Sie wollten sich einen Spaß erlauben, um das später bei YouTube hochzuladen.

Inzwischen wurden Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen gegen die Kinder eingeleitet. Es muss geklärt werden, ob die entstandenen Kosten in Rechnung gestellt werden können. Es könnten Gebühren von bis zu 100.000 Euro entstehen.

Titelfoto: 123RF


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0