Lebensgefahr! Jugendlicher (17) sticht mehrfach auf 57-jährigen Mann ein

Widerstandslos ließ sich der junge Mann von der Polizei festnehmen. (Symbolbild)
Widerstandslos ließ sich der junge Mann von der Polizei festnehmen. (Symbolbild)  © 123RF

Gütersloh - Zu einer schrecklichen Bluttat ist es am frühen Sonntagmorgen gekommen. Laut ersten Ermittlungen attackierte ein 17-jähriger einen 57-jährigen Mann aus Gütersloh mit einem Kuchenmesser und verletzte ihn lebensgefährlich.

Gegen 00.45 Uhr betrat der Jugendliche ein Café in der Kaiserstraße, wo sich auf der ältere Mann aufhielt. Vor Ort sprach er den Mann an und forderte ihn auf, mit ihm zusammen auf die Terrasse zu gehen.

Dort angekommen, attackierte der Jugendliche sofort den älteren Mann und stach mehrfach auf diesen ein. Zeugen hatten den Angriff bemerkt und die Polizei kontaktiert.

Der lebensgefährlich Verletzte wurde nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte mit einem Rettungswagen auf dem schnellsten Wege in ein Gütersloher Krankenhaus gebracht. Der junge Mann hingegen hatte sich aus dem Staub gemacht.

Die Identität des 17-Jährigen konnte jedoch schnell geklärt werden, da der Jugendliche in dem Cafe bekannt war.

Polizisten fuhren daraufhin zu seiner Wohnanschrift an der Berliner Straße. Noch während sich die Beamten vor dem Haus befanden, rief der 17-Jährige bei der Polizei an. Daraufhin gaben ihm die Polizeibeamten die Anweisung vor das Haus zutreten, wo sie ihn dann schließlich widerstandslos festnahmen.

In Absprache mit dem Polizeipräsidium Bielefeld wurde eine Mordkommission unter Leitung der Kreispolizeibehörde Gütersloh ins Leben gerufen.

Der 17-Jährige wird auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft Bielefeld im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter vorgeführt.

UPDATE, 15.45 Uhr: Der 17-Jährige wurde noch in der Tatnacht vorläufig festgenommen und am Montagnachmittag dem Haftrichter in Gütersloh vorgeführt, so die Polizei.

Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Jugendlichen. Der 17-Jährige befindet sich mittlerweile in der Justizvollzugsanstalt für Jugendliche und junge Erwachsene in Herford.

Titelfoto: 123RF


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