Wegen Festnahme von terrorisierendem Asylbewerber: Rathaus zieht Security-Dienst ab

Steinhagen - Der private Sicherheitsdienst, der das Rathaus in Steinhagen (Kreis Gütersloh) aufgrund eines aggressiven Asylbewerbers bewacht hatte (TAG24 berichtete), ist abgezogen worden.

Bürgermeister Klaus Besser hofft, dass der aggressive Asylbewerber bald abgeschoben werden kann.
Bürgermeister Klaus Besser hofft, dass der aggressive Asylbewerber bald abgeschoben werden kann.  © Andreas Frücht

Die Verwaltung reagiert damit auf eine Meldung, wonach der 26-jährige Mann, dessen Nationalität noch ungeklärt ist, in der Schweiz festgenommen worden ist.

Zuvor hatte er wochenlang die Mitarbeiter im Rathaus terrorisiert und in Angst und Schrecken versetzt. Trotz eines verhängten Hausverbots war er in das Gebäude eingedrungen und hatte Angestellten mit dem Tod bedroht.

Der Bürgermeister Klaus Besser erklärte gegenüber der Neuen Westfälischen, dass er noch nicht wisse, wann der Mann zu seinem festen Wohnsitz nach Steinhagen zurückkehre und wann er vor Gericht gestellt werde.

Er hofft hingegen, dass die Identität des in Deutschland geduldeten Manns im Zuge der Gerichtsverhandlung festgestellt werde, um ihn anschließend in das entsprechende Land abzuschieben.

Zuletzt bewachte ein privater Sicherheitsdienst das Rathaus in Steinhagen. (Symbolbild)
Zuletzt bewachte ein privater Sicherheitsdienst das Rathaus in Steinhagen. (Symbolbild)  © DPA

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