Ein Museum unter freiem Himmel: Frankfurts Wände werden bunt

"Dresdner Kreuzchor" heißt dieses Werk von Zimmermann am Zaun der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt.
"Dresdner Kreuzchor" heißt dieses Werk von Zimmermann am Zaun der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt.  © dpa/Boris Roessler

Frankfurt/Main - Guido Zimmermann ist ein Künstler aus Frankfurt und er hat ein Ziel: Er will leere Hausfassaden mit großen Wandgemälden bemalen.

Wie der "Merkurist Frankfurt" berichtete, heißt Zimmermanns Projekt "Museum on the Street" und soll nicht nur dazu beitragen das Stadtbild zu verschönern, sondern auch allen Bürgern den Zugang zu Kunst ermöglichen.

Zimmermann hat seine Wurzeln in der Streetart-Szene und nimmt seine Inspiration aus der Umgebung und der Geschichte der Gebäude.

Wie er dem Merkurist gegenüber mitteilte, ginge er als Künstler mit einem anderen Blick durch die Straße und würde sofort Potential in den leeren Hauswänden sehen. Während in anderen Städten diese Art der Straßenkunst schon fest verankert ist, hat Frankfurt in diesem Bereich noch aufzuholen.

So plant Zimmermann für das nächste Jahr zwei weitere Wandgemälde, um das Projekt zu vervollständigen. Bisher kann man eins seiner Projekte zum Beispiel an der Wand des Studentenwohnheims in der Porthstrasse in Frankfurt Eckenheim besichtigen.

Dem Künstler ist es wichtig, dass er bei seinen Werken freie Hand hat und seiner künstlerischen Ader freien Lauf lassen kann. Nur die Anwohner selbst hätten bei den Projekten ein Veto-Recht, sollte ihnen das jeweilige Werk gar nicht zusagen.

Titelfoto: dpa/Boris Roessler


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