Lehrer entlassen, weil er Schülern unangenehme Wahrheiten ins Gesicht knallt

Guildford - Er schrie seine Klasse an und wurde gegenüber einem Jungen mit Problemen beim Rechnen ziemlich garstig. Trotzdem hofft der suspendierte britische Lehrer Steven Walker (32) irgendwann wieder arbeiten zu dürfen.

Von einem Pädagogen erhielt ein Schüler mitgeteilt, dass es bei ihm wohl nur zum Herstellen von Kartons reichen würde (Symbolbild).
Von einem Pädagogen erhielt ein Schüler mitgeteilt, dass es bei ihm wohl nur zum Herstellen von Kartons reichen würde (Symbolbild).  © Marijan Murat/dpa

Wie The Mirror schreibt, soll der Pädagoge seine Schüler angekeift und Strafen benutzt haben, die man heutzutage nur noch aus Filmen kennt.

Ungezogene Schüler mussten sich an die Wand stellen, heißt es.

Bei einem neunjährigen Jungen bewies der Lehrer, der aus Sunderland stammt, aber mal gar kein Gefühl und drohte ihm, dass er nur "Regale stapeln" oder "Kartons herstellen" würde, falls er sich nicht konzentriere.

Das Fass zum Überlaufen brachte schließlich ein Spiel namens "Mädchen berühren", dass der Mann mit seinen Schülern spielte. Dort sagte er zu einem Knaben: "Es wird nicht lange dauern, bis du willst, dass Mädchen dich die ganze Zeit berühren".

Seine Suspendierung vom kirchlichen Schuljob und die spätere Entlassung waren schließlich erwartbar.

Dennoch hofft Walker wieder unterrichten zu können, schließlich stellte das Gremium der Teaching Regulation Agency fest, dass sein Verhalten zwar unangemessen, aber auch "verzeihlich und erklärbar" gewesen sein.

Der Mann schob sein Verhalten zudem auf hochdosierte Antibiotika, die er hatte nehmen müssen. "Ich habe einige Fehler gemacht. Ich hätte meine Worte weiser wählen sollen. Ich bin ein anständiger und ehrlicher Kerl...", resümierte der 32-Jährige

Seine übertriebene Ehrlichkeit wurde ihm zum Verhängnis.


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