Weniger Umsatz: Gusswerke Leipzig kündigen knapp 100 Mitarbeitern

Leipzig - Der insolvente Halberg-Guss-Nachfolger Gußwerke Leipzig kündigt knapp 100 Mitarbeitern.

Der Halberg-Guss-Nachfolger Gußwerke Leipzig kündigt knapp 100 Mitarbeitern.
Der Halberg-Guss-Nachfolger Gußwerke Leipzig kündigt knapp 100 Mitarbeitern.  © Oliver Dietze/dpa

Der Schritt sei zwingend nötig, weil der Umsatz des Unternehmens deutlich zurückgegangen sei, teilte der Insolvenzverwalter Rüdiger Bauch am Montag mit.

Nur so könnten das Unternehmen und die verbleibenden rund 400 Arbeitsplätze stabilisiert und gesichert werden.

Der Insolvenzverwalter erklärte zudem, dass er bereits seit Dezember weltweit auf der Suche nach Investoren für den Hersteller von Großgussteilen für Lastwagen und Arbeitsmaschinen sei.

Er hoffe, "innerhalb der kommenden Wochen mit Interessenten eine Übernahme möglichst rasch endverhandeln und mit den Gläubigern abstimmen" zu können.

Die Gußwerke Leipzig hatten im Oktober Insolvenz angemeldet (TAG24 berichtete). Im Sommer 2018 hatte ein wochenlanger Streik bei dem damals noch zur Halberg-Guss-Gruppe gehörenden Zulieferer für Aufsehen gesorgt. Der damalige Eigentümer Prevent hatte sich danach zurückgezogen.

Die IG Metall erklärte, die Kündigungen "mit großem Bedauern" zur Kenntnis zu nehmen. Die Gewerkschaft sehe jedoch gute Chancen für eine langfristige Sicherung der Gießerei.

Der Schritt sei zwingend notwendig, da die Umsätze des Unternehmens zurückgegangen seien.
Der Schritt sei zwingend notwendig, da die Umsätze des Unternehmens zurückgegangen seien.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

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