Gute Nachricht für Freizeitsportler: Leipziger Radrennbahn kann weiter saniert werden

Leipzig - Für den nächsten Bauabschnitt gibt es noch einmal 382.500 Euro vom Land. Eine neue Abwasserringleitung und das Trockenlegen des Fundaments des Hauptgebäudes sind von Nöten.

Die Leipziger Radrennbahn ist eine Institution für viele Freizeitsportler.
Die Leipziger Radrennbahn ist eine Institution für viele Freizeitsportler.  © Screenshot Facebook/ Leipziger Radrennbahn

Am Mittwoch überreichte Andreas Schumann, der Referatsleiter Sportförderung und Sportpolitik im Sächsischen Ministerium des Innern, die Mittel für den nächsten Bauabschnitt an der Radrennbahn symbolisch an Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal.

Für die Erneuerung der defekten Abwasserringleitung gibt es 433.000 Euro von der Stadt Leipzig und 382.500 Euro Förderung vom Land.

Über das großflächige Dach der Bahn war Regenwasser in die Bausubstanz bis in den Keller eingedrungen. Nun muss das Fundament des Hauptgebäudes auch nachhaltig trocken gelegt werden. Im Frühjahr 2020 sollen die nächsten Bauarbeiten beginnen.

Heiko Rosenthal freut sich über das Geld: "Die Radrennbahn ist die einzige verkehrsfreie Trainingstätte für Radsportler in Leipzig und Mitteldeutschland. Diesen Standort können wir dank der Förderung nun erhalten."

Die Leipziger Radrennbahn in der Dieskaustraße in Kleinzschocher war Austragungsort für 29 DDR-Meisterschaften, sowie Welt- und Europameisterschaften, damals noch unter dem Namen "Alfred-Rosch-Kampfbahn".

Betreiber der längsten halboffenen Betonradrennbahn Deutschlands ist die Stadt Leipzig.

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