Nach Brutalo-Folge: GZSZ setzt Zeichen gegen Rassismus

Berlin - Bei dieser Folge brauchten GZSZ-Fans starke Nerven! Eigentlich wollten John und Shirin nur einen gelungenen Abend im Mauerwerk ausklingen lassen, doch Lars sinnt auf Rache. Vermummt und mit Baseballschlägern bewaffnet überfallen Schläger das Paar.

In dem Video-Clip spricht unter anderem Wolfang Bahro.
In dem Video-Clip spricht unter anderem Wolfang Bahro.  © TV NOW

Shirin muss mit ansehen wie die Männer auf John einprügeln, ihn mit einem Seil würgen und ihn schließlich blutüberströmt und wehrlos in der Küche anketten.

Auch Shirin wird von den Schlägern nicht verschont. Auf dem Boden liegend treten sie auf die Türkin ein. Gefesselt und geknebelt bringen die Rechtsextremen die Vereinsheim-Besitzerin schließlich weg.

Erst durch die Hilfe von Erik kann John seine große Liebe wieder in die Arme nehmen. Wer hinter der Attacke steckt, ist nicht nur den GZSZ-Fans bewusst. Der Mauerwerks-Chef hat die Stimme von Lars erkannt.

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Weil er seine Freundin zuvor schon rassistisch beleidigt hatte, schmiss John den Beikoch aus dem Mauerwerk. Das lässt er offenbar nicht auf sich sitzen.

Schon seit Wochen bringt GZSZ das brisante Thema "Rechtsextremismus" in den Kolle-Kiez. Die Soap ist dafür bekannt, immer wieder gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen. "Es ist ungemein wichtig, dass wir das Thema Rechtsextremismus behandeln, um den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen und zu zeigen, dass Wegschauen dafür keine Entschuldigung ist", erklärt Lars-Darsteller Timon Ballenberger.

Nach den heftigen Szenen um John und Shirin haben die GZSZ-Stars nun nachgelegt und ein weiteres wichtiges Zeichen gesetzt. So sprechen in dem Clip, der auf den Social Media Plattformen von RTL und GZSZ veröffentlicht wurde, unter anderem Wolfgang Bahro (Jo Gerner), Daniel Fehlow (Leon Moreno), Valentina Pahde (Sunny Richter) oder Gamze Senol (Shirin Akinci). Sie alle haben eine klare Haltung: Nein zu Rassismus!

"Jeder Mensch hat das Recht in Frieden und Freiheit und ohne Angst zu leben", heißt es beispielsweise von Daniel Fehlow. Wolfgang Bahro zitiert den ersten Artikel des Grundgesetzes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

John ist froh, Shirin lebendig in die Arme schließen zu können.
John ist froh, Shirin lebendig in die Arme schließen zu können.  © TVNOW / Rolf Baumgartner

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