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Haben es Schüler auf dem Land schwerer?

Dresden - Sind die Kinder auf dem Dorfe weniger ehrgeizig als die aus der Stadt? Bei den Bildungsempfehlungen, wer nach der Grundschule auf das Gymnasium gehen darf, gibt es in Sachsen ein erhebliches Stadt-Land-Gefälle. Während aus Dresden über 58 Prozent der Schüler den höheren Bildungsweg wählen dürfen, sind es im Kreis Görlitz nicht einmal 41 Prozent.
Schon an der Grundschule ist der Druck enorm - schließlich entscheidet die Bildungsempfehlung massiv über das weitere Leben.
Schon an der Grundschule ist der Druck enorm - schließlich entscheidet die Bildungsempfehlung massiv über das weitere Leben.

Dresden - Sind die Kinder auf dem Dorfe weniger ehrgeizig als jene aus der Stadt? Bei den Bildungsempfehlungen, wer nach der Grundschule auf das Gymnasium gehen darf, gibt es in Sachsen ein erhebliches Stadt-Land-Gefälle.

Während aus Dresden über 58 Prozent der Schüler den höheren Bildungsweg wählen dürfen, sind es im Kreis Görlitz nicht einmal 41 Prozent.

Von 28.300 sächsischen Viertklässlern dürfen in diesem Jahr 47 Prozent auf das Gymnasium, der größere Rest erhielt „nur“ die Empfehlung für die Oberschule.

Grundsätzlich sind damit die Weichen für den weiteren Weg gestellt, auch wenn Kultusministerin Brunhilde Kurth (61) sagt: „Beide Schularten bereiten die Schüler optimal auf ihre berufliche Karriere vor.“

In großen Städten wie Leipzig ist die Chance, aufs Gymnasium zu gehen, ungleich größer. Auf dem Lande, zum Beispiel im idyllischen Erzgebirge, besucht die Mehrheit eines Schülerjahrgangs die Oberschule.
In großen Städten wie Leipzig ist die Chance, aufs Gymnasium zu gehen, ungleich größer. Auf dem Lande, zum Beispiel im idyllischen Erzgebirge, besucht die Mehrheit eines Schülerjahrgangs die Oberschule.

Dass sich in den Städten mehr für die höhere Bildung qualifizieren, nimmt man im Schulministerium so hin.

Sprecher Dirk Reelfs: „Das wird wohl immer so sein.“ Während dieses Jahr über 60 Prozent der Dresdner Mädchen das Abitur anstreben dürfen, erhalten nur 36 Prozent der erzgebirgischen Jungen diese Möglichkeit.

Das Stadt-Land-Gefälle drückt sich auch an einzelnen Schulen aus. Eine Schule aus Leipzig-Mitte (5. Grundschule) schickt 93 Prozent ihrer Viertklässler zum Abi. In Johanngeorgenstadt schafften es gerade einmal drei von 29 Schülern - knapp über zehn Prozent.

Landtagsabgeordnete Petra Zais (Grüne) hat ihre Kindheit selbst in Johanngeorgenstadt verbracht: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kinder auf dem Dorfe weniger schlau sind und die Eltern weniger an der Bildung interessiert sind.“

Sie wirft die Frage auf, ob die Kultusbürokratie die Bildungsempfehlung als Steuerungsinstrument missbraucht. Nach dem Motto: „Rettet die Oberschulen auf dem Lande.“

„Das ist absurd“, hält Ministeriumssprecher Reelfs entgegen. Natürlich will er nicht sagen, dass Kinder vom Dorfe dümmer sind.

Aber: „Verantwortlich ist die gänzlich andere Zusammensetzung der Bevölkerung. So gibt es in Dresden sehr hoch qualifizierte Jobs. Solche Elternhäuser wirken sich dann auch auf die Bildung der Kinder aus.“

Nirgendwo ist der Zugang zum Gymnasium härter ...

Kultusministerin Brunhild Kurth (61, CDU)
Kultusministerin Brunhild Kurth (61, CDU)

Während in vielen - vor allem westlichen - Bundesländern die Eltern über einen Besuch am Gymnasium entscheiden, stellt die sächsische Grundschule eine verbindliche Bildungsempfehlung aus. Vorher haben sich die unterrichtenden Lehrer in einer Konferenz über die einzelnen Schüler beraten.

Sachsen hat (gemeinsam mit Thüringen) auch die härteste Zugangsbeschränkung.

Die Bildungsempfehlung wird erteilt, wenn der Halbjahres-Notendurchschnitt der Fächer Deutsch, Mathematik und Sachkunde 2,0 oder besser ist und keines dieser Fächer mit der Note „ausreichend“ (4) oder schlechter benotet wurde. In Brandenburg und Bayern reicht 2,33 als Schnitt, in Bremen 2,4.

Schüler, die keine Lehrerempfehlung erhalten, können noch an einer Eignungsprüfung teilnehmen. Die Empfehlungspraxis wird dahingehend kritisiert, dass der Notenschnitt die Schüler zu sehr unter Druck setzt.

Die Prozentangaben zeigen, wie viele Viertklässler eine Empfehlung fürs Gymnasium erhalten.
Die Prozentangaben zeigen, wie viele Viertklässler eine Empfehlung fürs Gymnasium erhalten.

Fotos: imago

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