OB Dirk Hilbert bei Facebook in der Porno-Falle

Inzwischen hat der Oberbürgermeister den Post auf seiner Seite wieder entfernt.
Inzwischen hat der Oberbürgermeister den Post auf seiner Seite wieder entfernt.

Dresden - Wer am Freitagnachmittag auf die private Facebookseite von Oberbürgermeister Dirk Hilbert sah, bekam als erstes den Post eines vermeintlichen Links auf einen Pornofilm zu Gesicht.

Was war denn da los? Der Oberbürgermeister teilt schmuddelige Filme? Nein! "Ein mieser Scherz, der leider in den sozialen Medien betrieben wird", erklärte Stadtsprecher Kai Schulz.

Konkret handelte es sich um eine derzeit wieder sehr aktive Hackerfalle. Das Profil eines Facebook-Freundes des Oberbürgermeisters war von Internetbetrügern übernommen worden.

Auf dessen Konto wurden unzählige dieser Pornolinks geteilt und auf jedem Post wurden Freunde markiert, auf deren Pinnwänden dann der Link ebenfalls erscheint. So landete auch einer der Sex-Posts auf Hilberts Seite.

Wer auf den vermeintlichen Pornolink klickt, wird auf eine Seite weitergeleitet, die aussieht, als wäre man noch bei Facebook. Klickt man auf das dort stehende Video, folgt die Aufforderung, eine Browser-Erweiterung zu installieren.

Auf keinen Fall dieser Aufforderung Folge leisten!

Wer dies tut, holt sich einen Trojaner auf den Rechner, der persönliche Daten ausspäht! Außerdem wird das Facebook-Konto gehackt und ebenfalls mit diesen Pornolinks überflutet.

Was kann man machen, wenn man in die Falle getappt ist?

  • Die Browsererweiterung wieder deinstallieren.
  • Den Rechner mit einer aktuellen Virenprogramm scannen.
  • Bei Facebook das Passwort ändern und die Porno-Posts löschen.

Um sich grundsätzlich vor derartigen Markierungen zu schützen, kann man auch bei den Privatsphäreeinstellungen Markierungen ausschalten.

Diese Aufforderung zur Installation einer Browser-Erweiterung.
Diese Aufforderung zur Installation einer Browser-Erweiterung.

Fotos: Holm Helis, Screenshot Facebook


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0