Nach Hacker-Angriff: Regierung berät über Datensicherheit

München - Als Reaktion auf den großen Diebstahl von teils sehr persönlichen Daten von Prominenten und Politikern befasst sich auch das bayerische Kabinett mit dem Thema Datensicherheit.

Daten von hunderten Personen wurden im Netz geleakt. (Archivbild)
Daten von hunderten Personen wurden im Netz geleakt. (Archivbild)  © DPA

Unter den in der vergangenen Woche vermutlich von einem Hacker veröffentlichten Daten waren auch zahlreiche Politiker aus Bayern betroffen - etwa Ministerpräsident Markus Söder (51, CSU).

An der Beratung im Ministerrat werden zu dem Punkt am Dienstag auch der Landesbeauftragte für den Datenschutz, Thomas Petri, der Präsident des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, Daniel Kleffel und der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz, Burkhard Körner, teilnehmen.

Am Freitag war bekannt geworden, dass ein bislang Unbekannter über ein Twitter-Konto persönliche Daten von rund 1000 Personen des öffentlichen Lebens im Internet, darunter befanden sich auch Künstlern und Moderatoren, veröffentlicht hat.

Manche Informationen wurden wohl schon 2017 ins Netz gestellt, die meisten im Dezember 2018. Im Zuge der Ermittlungen hatte die Polizei bereits am Sonntag in Heilbronn auch eine Wohnung durchsucht und mehrere Zeugen vernommen.

Über die Ergebnisse der Beratungen informieren Ministerpräsident Söder und Innenminister Joachim Herrmann (62, CSU) um 13 Uhr bei einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei.

Ein Hacker veröffentlichte die vertraulichen Daten online. (Symbolbild)
Ein Hacker veröffentlichte die vertraulichen Daten online. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA


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