Zwei tote Häftlinge, einer von ihnen gibt den Behörden Rätsel auf

Bützow/Rostock - Zum Jahresbeginn ereigneten sich zwei Todesfälle in Gefängnissen in der Region Rostock. Einer wird von den Behörden genauer untersucht.

Die Justizvollzugsanstalt Bützow: mit über 500 Haftplätzen das größte Gefängnis in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Justizvollzugsanstalt Bützow: mit über 500 Haftplätzen das größte Gefängnis in Mecklenburg-Vorpommern.  © DPA

Wie ein Sprecher der Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag erklärte, handelt es sich bei den beiden verstorbenen Häftlingen um einen 36 und einen 70 Jahre alten Mann.

Der 36-Jährige war in der Justizvollzugsanstalt in Bützow (Landkreis Rostock) untergebracht und wurde bereits am Mittwoch leblos in seiner Zelle gefunden.

Die näheren Umstände im Fall des 36-Jährigen würden mit Hilfe von Rechtsmedizinern untersucht.

Der 70-Jährige aus der Anstalt in Waldeck bei Rostock sei am Donnerstag in einer Klinik gestorben, wie ein Sprecher des Schweriner Justizministeriums am Freitag sagte. Dorthin war der langjährige Gefangene wegen seines Gesundheitszustandes verlegt worden.

Hinweise auf Straftaten gebe es bisher nicht. In beiden Haftanstalten sind in der Regel Straftäter untergebracht, die langjährige Strafen verbüßen.

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