Geisterfahrer umkurvt Polizeisperren, bis ihn Streifenwagen umzingeln

Hagen/Dillenburg - Nach mehr als 20 Kilometern in der falschen Fahrtrichtung hat die Polizei auf der Autobahn 45 im nordrhein-westfälischen Hagen einen Geisterfahrer gestoppt.

Die Polizei umzingelte den Geisterfahrer mit mehreren Streifenwagen (Symbolfoto).
Die Polizei umzingelte den Geisterfahrer mit mehreren Streifenwagen (Symbolfoto).  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nachdem der 80-Jährige aus dem mittelhessischen Dillenburg am Ende die Fahrt auf der Sauerlandlinie mit rund 50 entgegenkommenden Fahrzeugen ohne Unfall überstanden hatte, zeigte er sich im Gespräch mit den Beamten noch unbeeindruckt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Der Mann war in der Nacht zum Samstag gegen 2.30 Uhr auf dem Rastplatz Sauerland-West auf die Spur nach Frankfurt aufgefahren - allerdings fuhr er dann in die falsche Richtung nach Hagen.

Sofort verfolgte ihn ein Streifenwagen, was ihn nicht beeindruckte.

Deutlich sichtbare Sperren der Polizei umfuhr der Mann. Als er von Streifenwagen umzingelt war, weigerte er sich, auszusteigen. Als die Polizisten die Fahrertür öffnen wollten, fuhr er den Angaben zufolge erneut los.

Die Beamten stellen das Fahrzeug sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Der Mann fuhr 20 Kilometer als Geisterfahrer auf der Autobahn, bevor er gestoppt werden konnte.
Der Mann fuhr 20 Kilometer als Geisterfahrer auf der Autobahn, bevor er gestoppt werden konnte.  © Screenshot Google Maps

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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