Er sicherte eine Unfallstelle ab: Soldat auf A4 lebensbedrohlich verletzt

Hainichen - Bei einer Unfallserie auf der A4 am Dienstagmorgen ist ein Bundeswehrsoldat (34) lebensbedrohlich verletzt worden.

Der lebensbedrohlich verletzte Soldat kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. (Symbolbild)
Der lebensbedrohlich verletzte Soldat kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. (Symbolbild)  © DPA

Kurz vor 10 Uhr war eine Chrysler-Fahrerin (48) in Richtung Chemnitz unterwegs, als sie kurz nach der Anschlussstelle Berbersdorf von der Fahrbahn abkam. Der Anhänger, der an dem Chrysler war, kippte um und das Fahrzeug krachte in die Mittelschutzplanke. Offenbar hatte sich ungesicherte Ladung auf dem Anhänger aufgeschaukelt.

Die Fahrerin wurde laut Polizei leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von rund 1500 Euro.

Aufgrund dieses Unfalls bremste ein BMW-Fahrer (40) ab, was der Fahrer (45) eines VW allerdings zu spät bemerkte und auf den BMW auffuhr. "Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt. Am BMW und dem VW entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro", teilte die Polizei am Dienstagnachmittag mit.

Angehörige der Bundeswehr, die ebenfalls auf der A4 in Richtung Chemnitz unterwegs waren, hielten an und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab.

Gegen 11.30 Uhr passierte dann das schreckliche Unglück.

Ein 34-jähriger Soldat wollte gerade einen Warnkegel wegräumen, als er von einem Citroen (Fahrer: 70) erfasst wurde. Der Mann war auf der mittleren Spur in den noch abgesperrten Bereich gefahren. "Danach stieß der Citröen noch gegen den im mittleren Fahrstreifen mit blauem Blinklicht stehenden Kleinbus der Bundeswehr und kam dann im linken Fahrstreifen zum Stehen", so ein Sprecher der Polizei Chemnitz.

Der Soldat wurde lebensbedrohlich verletzt und kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Der Citröen-Fahrer und seine Mitfahrerin (67) erlitten leichte Verletzungen.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0