Nach Brand in Asylbewerberheim: Verdächtiger in Haft

Hainichen - Nach dem Brand in einer Asylbewerberunterkunft in Hainichen (Landkreis Mittelsachsen) sitzt ein Verdächtiger in Untersuchungshaft.

Mehr als 60 Bewohner hatten die Unterkunft verlassen müssen.
Mehr als 60 Bewohner hatten die Unterkunft verlassen müssen.  © Haertelpress

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hat das Amtsgericht am Vortag Haftbefehl gegen den 33-Jährigen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung erlassen. Dem Mann wird vorgeworfen, am vergangenen Montag Feuer in dem Gebäude am Ottendorfer Hang gelegt zu haben, in dem er selbst auch lebte.

Bei dem Brand waren zwei Menschen verletzt worden, darunter war auch der Beschuldigte. Er hatte den Angaben zufolge eine Rauchvergiftung erlitten. Der 33-Jährige war in ein Krankenhaus gekommen und noch dort festgenommen worden.

Mehr als 60 Bewohner hatten die Unterkunft verlassen müssen. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sie zurückkehren. Die dritte und vierte Etage des Hauses sei allerdings derzeit nicht bewohnbar, hieß es.

Bei dem Brand waren zwei Menschen verletzt worden, darunter war auch der Beschuldigte.
Bei dem Brand waren zwei Menschen verletzt worden, darunter war auch der Beschuldigte.  © Haertelpress

Titelfoto: Haertelpress

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