Nach Horror-Unfall auf A4: Anklage erhoben

Drei Insassen des Opels starben bei dem Horrorcrash.
Drei Insassen des Opels starben bei dem Horrorcrash.  © Jan Härtel

Hainichen - Nach dem Unfalldrama auf der A4 am Parkplatz "Rossauer Wald" hat die Staatsanwaltschaft Chemnitz nun Anklage erhoben.

Am Morgen des 29. Juni glich die Autobahn bei Hainichen einem Trümmerfeld: Am "Rossauer Wald" war ein Opel Vectra in der Parkplatz-Ausfahrt zu weit nach rechts und krachte mit voller Geschwindigkeit in einen LKW.

Drei Insassen des Opels starben, der Fahrer (46) wurde schwer verletzt.

Die Staatsanwaltschaft hat nun gegen den 46-jährigen Polen und die 32-jährige LKW-Fahrerin Anklage wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung erhoben.

"Die Fahrerin einer Sattelzugmaschine hatte ihr Fahrzeug nebst Anhänger mangels anderweiter Abstellmöglichkeiten verkehrswidrig am Beginn der Parkplatzzufahrt rechtsseitig abgestellt", heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

Die Ermittlungen ergaben, dass sowohl der verkehrswidrig geparkte LKW und die überhöhte Geschwindigkeit des Opels zu dem schweren Unfall führten. Wann die Hauptverhandlung beginnt, ist noch nicht bekannt.

Der Opel war zu schnell vom Parkplatz "Rossauer Wald" gefahren und in einen Laster gerast.
Der Opel war zu schnell vom Parkplatz "Rossauer Wald" gefahren und in einen Laster gerast.  © Jan Härtel

Titelfoto: Jan Härtel


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