Horror-Crash mit drei Toten: Fahrer verurteilt

Drei Insassen des Opels starben bei dem Horror-Crash.
Drei Insassen des Opels starben bei dem Horror-Crash.  © DPA

Hainichen - Nach dem Unfalldrama auf der A4 am Parkplatz "Rossauer Wald" wurde nun der Fahrer des Unglücksautos verurteilt.

Es war am Morgen des 29. Juni, als ein Opel Vectra am "Rossauer Wald" zu weit nach rechts kam und mit voller Wucht in einen LKW krachte. Drei Insassen des Opels starben, der Fahrer (47) wurde schwer verletzt (TAG24 berichtete).

Im September erhob die Staatsanwaltschaft Chemnitz Anklage gegen den 47-jährigen Polen und gegen die 32-Jährige Lasterfahrerin wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.

"Die Fahrerin einer Sattelzugmaschine hatte ihr Fahrzeug nebst Anhänger mangels anderweiter Abstellmöglichkeiten verkehrswidrig am Beginn der Parkplatzzufahrt rechtsseitig abgestellt", gab damals die Staatsanwaltschaft bekannt.

Nun fiel im Amtsgericht Döbeln das Urteil: Der Pole, der viel zu schnell auf der A4 unterwegs war, bekam wegen dreimaliger fahrlässiger Tötung eineinhalb Jahre auf Bewährung. Für die LKW-Fahrerin beantragte die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl über 120 Tagessätze zu 20 Euro.

Titelfoto: DPA


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