Derby-Sieg in Halle! Reinhardt und Slavov schießen CFC aus der Krise

Julius Reinhardt jubelt nach dem 1:0 in Halle.
Julius Reinhardt jubelt nach dem 1:0 in Halle.  © Picture Point

Halle - Sie können doch noch gewinnen! Der Chemnitzer FC hat das Derby beim Halleschen FC nach früher Überzahl mit 3:0 (2:0) für sich entschieden. Vor 7145 Zuschauern beendete der Club damit eine Serie von acht Punktspielen ohne Sieg.

Die Himmelblauen erwischten einen Auftakt, wie bestellt. Nach eigenem Ballgewinn durch Maurice Trapp konterte der CFC über Daniel Frahn, der direkt vor dem HFC-Strafraum von Keeper Oliver Schnitzler gelegt wurde – Notbremse und glatt Rot für den Hallenser (3.).

Den fälligen Freistoß trat Dennis Grote in die Arme von Ersatzkeeper Tom Müller (6.).

Die Gastgeber numerisch zwar im Nachteil, aber keineswegs spielerisch! Stefan Kleineheismann köpfte auf Freistoßvorlage von Fabian Baumgärtel neben das rechte Dreiangel (8.), kurz darauf musste Trapp in höchster Not zur Ecke grätschen (11.).

Nach einer weiteren kollektiven Schlafwageneinlage klärte Julius Reinhardt gegen Petar Sliskovic auf Kosten eines weiteren Eckballs (19.).

Das 2:0 macht das Glück beim CFC perfekt.
Das 2:0 macht das Glück beim CFC perfekt.  © Picture Point

Keine zwei Minuten später stand Reinhardt erneut im Brennpunkt: als Tempomacher und Torschütze. Die aufgrund des Eckballs weit aufgerückte HFC-Elf wurde dabei nach allen Regeln der Kunst ausgekontert.

Julius Reinhardt zog den Sprint an, spazierte förmlich bis kurz vor den gegnerischen Sechzehner und zog aus 18 Metern trocken ab (20.).

Trotz Überzahl und Führungstreffer wollte die letzte Sicherheit und Ruhe nicht einkehren. Steffen reagierte und tauschte den völlig überforderten und Gelb vorbelasteten Außenverteidiger Fabio Leutenecker gegen Tom Scheffel aus (29.).

Drei Minuten vor dem Pausentee kam es wieder zu Bewegung auf der Wechselbank. Myroslav Slavov tanzte zwei Verteidger aus und schob aus fünf Metern locker zum 2:0 ein (42.) – Horst Steffen und seine Reservespieler lagen sich jubelnd in den Armen.

Und das durften sie auch nach dem Seitenwechsel, als Reinhardt auf Vorlage von Slavov den Sack zuband (69.). Der Doppeltorschütze, und ohne Abstriche beste Mann auf dem Feld, hatte zuvor bereits einen Distanzschuss an den Querbalken gesetzt (55.).


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