Babys getötet und in Kühltruhe gesteckt: Jetzt geht Mutter in Revision

Halle (Saale) - Der Fall der zwei getöteten und in einer Tiefkühltruhe in Benndorf (Mansfeld-Südharz) gefundenen Babys wird den Bundesgerichtshof beschäftigen.

In dem Haus in Benndorf hatte Steffi S. die Babys in einer Tiefkühltruhe versteckt.
In dem Haus in Benndorf hatte Steffi S. die Babys in einer Tiefkühltruhe versteckt.  © DPA

Die Verteidigerin der vor rund einer Woche wegen Totschlags zu neuneinhalb Jahren verurteilten Mutter Steffi S. (TAG24 berichtete) habe Revision eingelegt, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Halle am Freitag auf Nachfrage.

Damit sei das Urteil nicht rechtskräftig.

Die 46 Jahre alte deutsche Mutter hatte gestanden, ihre zwei Babys 2004 und 2008 getötet zu haben. Die Neugeborenen versteckte sie in Plastiktüten im Tiefkühlschrank in ihrer Wohnung. Dort wurden sie erst Anfang dieses Jahres entdeckt.

Das Gericht folgte nahezu dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die zehn Jahre Haft gefordert hatte. Die Verteidigung hatte auf sechs Jahre Gefängnis plädiert.

Titelfoto: DPA


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