50 Kilo Drogen, Waffen, Bargeld: Darknet-Dealer bei Razzia hochgenommen

Halle (Saale) - Der Polizei sind am Dienstag dicke Fische ins Netz gegangen. Bei mehreren Durchsuchungen wurden knapp 50 Kilogramm Drogen, verbotene Waffen und eine hohe Bargeldsumme sichergestellt. Die Beschuldigten sollen im Darknet gedealt haben.

Ermittler fanden bei Durchsuchungen in 16 Objekten große Mengen Drogen, mehrere Waffen und eine hohe Summe Bargeld.
Ermittler fanden bei Durchsuchungen in 16 Objekten große Mengen Drogen, mehrere Waffen und eine hohe Summe Bargeld.  © Polizei

Auf Grundlage von Durchsuchungsbeschlüssen des Amtsgerichtes Halle (Saale) erfolgten im Stadtgebiet von Halle und im Saalekreis Durchsuchungsmaßnahmen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Über 150 Beamte aus verschiedenen Dienststellen Sachsen-Anhalts sowie ein thüringischer Diensthundeführer mit einem Banknotenspürhund kamen zum Einsatz.

In 16 Wohnungen und Garagen wurden insgesamt 36,5 Kilogramm Marihuana, rund neun Kilogramm Amphetamin, über 400 Gramm Kokain, etwa 2,6 Kilogramm MDMA/Ecstasy-Tabletten sowie über 500 Gramm Haschisch, dazu Utensilien und Verpackungsmaterial und einige Hanfpflanzen sichergestellt.

Zudem wurden fünf scharfe Waffen, eine Schreckschusspistole, illegale Pyrotechnik sowie diverse nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände wie Messer, Schlagringe und Elektroschocker gefunden. Ermittler konnten darüber hinaus eine sechsstellige Bargeldsumme und elektronische Währung beschlagnahmen.

"Die langwierigen Ermittlungen richten sich gegen acht Männer deutscher Nationalität", sagte Polizeisprecherin Antje Hoppen. Sieben von ihnen im Alter von 25 bis 30 Jahren wurden bei dem Einsatz vorläufig festgenommen. Hoppen: "Bis eine Person sind sie bereits polizeilich in Erscheinung getreten."

Im Darknet sollen die Beschuldigten mit Drogen gehandelt haben. Teilweise wurden die Betäubungsmittel über die Post verschickt. "Die zahlreichen Beweismittel müssen nun ausgewertet werden, die Ermittlungen dauern an", sagte Polizeisprecherin Hoppen.

Ob es Haftanträge gibt, entscheidet die Staatsanwaltschaft.

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