Fast 20 Jahre leer! Was passiert mit Hochhaus "Scheibe A"?

Was wird aus der "Scheibe A" (vorn)? Gegen die Einstellung der Zwangsversteigerung hat ein Gläubiger jetzt Beschwerde eingelegt.
Was wird aus der "Scheibe A" (vorn)? Gegen die Einstellung der Zwangsversteigerung hat ein Gläubiger jetzt Beschwerde eingelegt.  © DPA

Halle (Saale) - Die Zukunft des Hochhauses "Scheibe A" in Halle-Neustadt ist weiter unklar.

Im Rahmen eines Bürgerentscheids am 24. September stimmten die Hallenser für eine Nutzung der "Scheibe A" als Stadtverwaltung.

Am Amtsgericht Halle sollte das Hochhaus, das laut Gutachten einen Wert von 560.000 Euro hat, zwangsversteigert werden.

In allerletzter Minute hatte ein Nachlassliquidator die Forderungen in Höhe von einer Million Euro an die Gerichtskasse gezahlt. Dieser wurde beauftragt, da sich die englische Eigentümer-Kapitalgesellschaft aufgelöst hatte. Durch die Zahlung hatte das Amtsgericht die Zwangsversteigerung eingestellt.

Dagegen hat nun wiederum ein Gläubiger Beschwerde eingelegt. Somit ging das Verfahren jetzt ans nächsthöhere Landesgericht, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts.

Die "Scheibe A" wurde als eines von fünf Hochhäusern 1972 in Halle-Neustadt gebaut. Der 18-Geschosser wurde bis 1998 als Studentenwohnheim genutzt, steht seitdem leer. Die nutzbare Fläche beträgt rund 12.000 Quadratmeter.

Auch Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand kennt die Zukunft des Hochhauses "Scheibe A" im Stadtteil Neustadt nicht.
Auch Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand kennt die Zukunft des Hochhauses "Scheibe A" im Stadtteil Neustadt nicht.  © DPA

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