Interesse geweckt: Investoren wollten Gerry Weber aufkaufen

Halle - Für den angeschlagenen Modehersteller Gerry Weber liegen erste Angebote von möglichen Investoren vor.

Einige Geschäfte hat Gerry Weber schon geschlossen.
Einige Geschäfte hat Gerry Weber schon geschlossen.  © DPA

"Diese werden nun sorgfältig geprüft, um dann zusammen mit den Gläubigern zu entscheiden, mit welchen Interessenten der Investorenprozess fortgesetzt wird", teilte das Unternehmen am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit.

Zuvor hatte das "Westfalen-Blatt" berichtet. Parallel dazu arbeite das Management unverändert an einem Insolvenzplan, hieß es in einer Stellungnahme. Im Juni will das Unternehmen entscheiden, wie Gerry Weber saniert wird.

Die Muttergesellschaft Gerry Weber International hatte im Januar beim Amtsgericht Bielefeld Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt - mit dem erklärten Ziel, das Unternehmen zu sanieren.

Betroffen von dem Insolvenzantrag war zunächst nur die Muttergesellschaft mit den Marken Taifun und Samoon. Zuletzt hatte das Unternehmen angekündigt, weitere Stellen in Deutschland abzubauen und 120 Geschäfte zu schließen.

Nach älteren Plänen sollen europaweit insgesamt 180 Läden geschlossen werden. Die Finanzierung des Geschäftsbetriebs ist laut Gerry Weber bis in das Jahr 2020 hinein gesichert.

Ralf Weber war bereits im Jahr 2018 als Geschäftsführer von Gerry Weber zurückgetreten.
Ralf Weber war bereits im Jahr 2018 als Geschäftsführer von Gerry Weber zurückgetreten.  © DPA

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