Gerry Weber plant Filialschließungen im großen Stil

Halle (Westf.) - Im hart umkämpften deutschen Modehandel bahnt sich ein weiteres Ladensterben an.

Zuletzt trat Firmenchef Ralf Weber zurück.
Zuletzt trat Firmenchef Ralf Weber zurück.  © DPA

Der angeschlagene Textilhersteller Gerry Weber will sein in den vergangenen Jahren mit hohen Kosten aufgebautes eigenes Ladennetz verkleinern und zahlreiche Stellen abbauen (TAG24 berichtete).

Der neue Gerry-Weber-Chef Johannes Ehling sagte: "Es wird einen signifikanten Stellenabbau geben. (...) Außerdem werden wir etliche eigene unprofitable Läden schließen."

Die Modefirma aus der westfälischen Provinz, zu der auch die Marken Taifun, Samoon und Hallhuber gehören, kämpft mit Umsatzeinbrüchen und roten Zahlen.

Außerdem drücken hohe Schulden auf die Bilanz. "Wir müssen mit weniger Umsatz mehr Gewinn machen. Und mit weniger Mitarbeitern mehr arbeiten", beschrieb Ehling das Problem.

Weil einige Gerry-Weber-Läden demnächst schließen werden, wird es auch leere Kleiderbügel geben.
Weil einige Gerry-Weber-Läden demnächst schließen werden, wird es auch leere Kleiderbügel geben.  © DPA

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