"Haltestelle Woodstock" endet für einige Besucher mit Knochenbrüchen

Es wurde mit vollem Körpereinsatz gefeiert, so auch am ersten Tag beim traditionellen Schlammbad.
Es wurde mit vollem Körpereinsatz gefeiert, so auch am ersten Tag beim traditionellen Schlammbad.  © Lech Muszynski/PAP/dpa

Küstrin - Das Rockfestival "Haltestelle Woodstock" ist eben nichts für Weicheier. Einige Besucher mussten mit gebrochenen Knochen die Heimreise antreten.

Es gab einige Rockfans, die sich beim Tanzen und Feiern Knochenbrüche zuzogen, wie der Chef des Sanitätervereins Paramedic Brandenburg, Sven Oberländer, am Sonntag zum Abschluss des Kultfestivals in Küstrin (Kostrzyn) sagte.

Insgesamt ist das mehrtägige Festival im polnischen Grenzgebiet aus Sanitätersicht aber entspannt und friedlich verlaufen.

Gemeinsam mit den polnischen Kollegen habe es rund 3000 Einsätze gegeben. Der schwerwiegendste war ein umstürzender Baum am Freitagmorgen auf Zelte gewesen, bei dem ein Festivalbesucher schwer verletzt wurde (TAG24 berichtete).

Das Festival hatte am Donnerstag begonnen und bis in die Nacht zu Sonntag gedauert. Es war die 23. Ausgabe. Oberländer schätzte die Zahl der Festivalbesucher auf rund 700.000.

Beim exzessives Headbanging verletzten sich mitunter einige Festivalbesucher.
Beim exzessives Headbanging verletzten sich mitunter einige Festivalbesucher.  © Lech Muszynski/PAP/dpa

Titelfoto: Lech Muszynski/PAP/dpa


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