Kommt VfB-Stürmer Al Ghaddioui gegen Ex-Club Regensburg aus seinem Formloch?

Stuttgart - Wenn Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart am Samstag (13 Uhr) beim SSV Jahn Regensburg antritt, wird es für Stürmer Hamadi Al Ghaddioui ein ganz besonderes Match. Der 28-Jährige wechselte vor dieser Saison aus der Oberpfalz an den Neckar, wird dementsprechend viele ehemalige Mitspieler treffen.
Tim Walter (Foto), Cheftrainer des VfB Stuttgart, ist sich sicher, dass Hamadi Al Ghaddioui aus seinem Formloch rauskommt.
Tim Walter (Foto), Cheftrainer des VfB Stuttgart, ist sich sicher, dass Hamadi Al Ghaddioui aus seinem Formloch rauskommt.  © Thomas Kienzle/dpa

"Ich hatte anderthalb richtig schöne und auch positive Jahre in Regensburg. Die Entwicklung, die ich dort genommen habe, war super", erinnert sich Al Ghaddioui in einem Interview dem vereinseigenen "VfB-TV" gerne zurück.

Er freue sich auf das Wiedersehen und werde sicher vor dem Spiel noch die ein oder andere Nachricht mit seinen Ex-Mitspielern austauschen.

Der SSV ist verhältnismäßig gut in die Saison gestartet, steht mit sieben Punkten auf einem soliden achten Tabellenplatz. Am vergangenen Wochenende setzten die Kicker des "Jahn" mit einem 5:0-Auswärtssieg beim SV Wehen Wiesbaden ein Ausrufezeichen.

"Das wird keine einfache Partie für uns in Regensburg", weiß Al Ghaddioui.

Regensburg musste vor der Saison viele Abgänge verkraften, unter anderem auch den des Trainers Achim Beierlorzer, der jetzt die Marschrichtung des Erstligisten 1. FC Köln vorgibt.

Dass sie dennoch gut aufspielen, rechnet VfB-Stürmer Al Ghaddioui dem früheren Co- und jetzt Cheftrainer Mersad Selimbegović zu. Die Regensburger Spieler könnten unter ihm weiter Gas geben und an dem arbeiten, was sie seither stark gemacht habe.

VfB-Stürmer Hamadi Al Ghaddioui startete stark in die Saison, konnte zuletzt jedoch nicht mehr ganz überzeugen.
VfB-Stürmer Hamadi Al Ghaddioui startete stark in die Saison, konnte zuletzt jedoch nicht mehr ganz überzeugen.  © Maximilian Haupt/dpa

Zum Beispiel das aggressive Vorwärtspressing.

"Wir müssen aufpassen, dass wir nicht überrascht werden, wenn die Regensburger uns früh anlaufen", warnt Al Ghaddioui.

Für den in Bonn geborenen Deutsch-Marokkaner könnte das Spiel gegen seinen Ex-Club aber nicht nur ein emotionales Wiedersehen werden, sondern auch die nächste Chance, sich aus seinem Formloch zu befreien.

Die 1,90 Meter große Sturmkante startete mit Treffern gegen den 1. FC Heidenheim und Hansa Rostock stark in die Saison, konnte in den vergangenen Spielen jedoch nicht mehr überzeugen.

Gegen den FC St. Pauli und den VfL Bochum wurde er jeweils ausgewechselt, in Aue kam er erst spät in der Nachspielzeit rein.

VfB-Trainer Tim Walter sagte, angesprochen auf die sportliche Lage von Al Ghaddioui: "Manchmal hat man eine kleine Delle und dann triffst du als Stürmer halt nicht oder kannst mal keinen Ball vorne festmachen. Aber ich stehe ich ihm das zu."

Walter fügte hinzu: "Er hatte einen rasanten Aufstieg und momentan ist er eben in einem Loch. Aber er arbeitet gut, weshalb ich mir sicher bin, dass er da auch wieder rauskommt".

Da Mario Gomez (Magenverstimmung) für einen Einsatz am Samstag fraglich ist, könnte Hamadi Al Ghaddioui am Samstag wieder im VfB-Sturmzentrum auflaufen. Vielleicht findet er dann an alter Wirkungsstätte auch wieder zu seiner alten Topform zurück.

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