Brandsätze und Steine im Hambacher Forst geworfen

Hambach – Erneut haben bislang unbekannte Täter Fahrzeuge und einen Gerätestützpunkt des Energiekonzerns RWE im Hambacher Forst angegriffen.

An Heiligabend kam es im Hambacher Forst erneut zu Ausschreitungen. (Symbolbild)
An Heiligabend kam es im Hambacher Forst erneut zu Ausschreitungen. (Symbolbild)  © DPA

Nach Angaben der Polizei warfen mehrere Vermummte in der Nacht auf den 1. Weihnachtsfeiertag Brandsätze und Steine.

Auch sei ein Löschfahrzeug der Werksfeuerwehr angegriffen worden. Anschließend flüchtete die Gruppe unerkannt in den Wald.

Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, vorsätzlicher Brandstiftung und schweren Landfriedensbruchs.

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Bereits am Freitag hatte es einen ähnlichen Zwischenfall im Hambacher Forst gegeben. Dabei hatten rund 20 Personen mit Zwillen geschossen und Steine geworfen. Ein RWE-Mitarbeiter war von einem Stein am Kopf getroffen worden.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und die Landesvorsitzende der NRW-Grünen, Mona Neubauer, verurteilten die Angriffe.

Die hinzugerufene Polizei war noch in der Nacht mit zahlreichen Beamten und einem Polizeihubschrauber im Einsatz.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ermittelt wird wegen Verdacht des besonders schweren Landfriedensbruchs, vorsätzlicher Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung.

Titelfoto: DPA

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