Ekelhafte Szenen: Besetzer im Hambacher Forst werfen Fäkalien auf RWE-Mitarbeiter!

Hambacher Forst/Köln - Im Hambacher Forst haben sich laut Polizei Aachen erneut ekelhafte Szenen abgespielt. Laut Polizei wurden RWE-Mitarbeiter mit Fäkalien beworfen.

Die Bilder der Polizei Aachen vom Montagvormittag stammen aus dem Hambacher Forst.
Die Bilder der Polizei Aachen vom Montagvormittag stammen aus dem Hambacher Forst.  © Polizei Aachen

"Im HambacherForst, im Bereich krahennest wurden heute RWE Mitarbeiter, während sie mit der Beseitigung eines Monopods beschäftigt waren, mit Fäkalien beworfen", teilte die Polizei Aachen am Montagvormittag via Twitter während eines Einsatzes im Hambacher Forst mit.

Wegen dieses absurden Tuns der Besetzer im Hambacher Forst rief die Polizei dazu auf:
"Unterlassen Sie dieses ekelhafte und menschenverachtende Verhalten!"

Mit Unterstützung der Polizei hatte der Energiekonzern RWE am Montagmorgen mit einer Aufräumaktion im Hambacher Forst begonnen.

Abfälle und Materialien sollten aus dem Wald geschafft werden, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Beamten seien im Einsatz, um die RWE-Mitarbeiter zu schützen.

Baumhäuser der Aktivisten, die den Wald besetzt halten, würden nicht geräumt, hieß es. Die Arbeiten sollten bis zum Mittag abgeschlossen sein, sagte ein Konzernsprecher.

Zudem kontrollierten Polizisten eine Mahnwache am Hambacher Forst. Es werde geprüft, ob die Auflagen wie das Vermummungsverbot eingehalten werden, sagte die Polizeisprecherin.

Die Aktivisten im Hambacher Forst waren zuletzt in die Kritik geraten, weil sie offenbar Bäume für ihre eigenen Baumhäuser gefällt hatten. Die Polizei hatte 50 Baumstümpfe gefunden. RWE wollte Strafanzeige gegen unbekannt erstatten. Für den Hambacher Forst gilt aktuell ein Rodungsstopp bis 2020.

Update, 16.21 Uhr: Fahrzeug beschädigt

Bei Aufräumarbeiten vom Energiekonzern RWE im Hambacher Forst ist es nach Polizeiangaben am Montag zu einem weiteren Zwischenfall gekommen.

Bei einer Attacke auf ein fahrendes RWE-Fahrzeug sei die Heckscheibe kaputtgegangen, aber niemand verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Update, 17.12 Uhr

Die Aktion Unterholz von Klimaaktivisten warf der Polizei per Twitter Provokation vor: Eine derartige Polizeipräsenz sei Ausdruck einer weiter fortschreitenden und völligen unnötigen Provokation.

RWE holte unter Polizeischutz Müll, Gerümpel oder auch alte Autoreifen aus dem Wald am Tagebau Hambach, wie die Polizei mitteilte.

Nach RWE-Angaben wurden auch Zelte - mutmaßlich von Waldbesetzern - weggeräumt. Um eine unbesetzte Plattform abräumen zu können, seien neun junge Bäume gefällt worden, sagte ein RWE-Sprecher.

Bei Kontrollen einer Mahnwache am Hambacher Forst fanden Beamte bei einem Teilnehmer Drogen, wie die Polizeisprecherin sagte. Er wurde des Platzes verwiesen.

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