"Keinen Meter weiter": Aktivisten bilden "Rote Linie" vor Riesen-Baggern

Kerpen - Mit einer Protest-Linie haben Klima-Aktivisten am Sonntag am Hambacher Forst für den Erhalt des Waldes demonstriert.

Aktivisten bilden eine "Rote Linie" zwischen dem Hambacher Forst und den baggern des Braunkohle-Tagebaus.
Aktivisten bilden eine "Rote Linie" zwischen dem Hambacher Forst und den baggern des Braunkohle-Tagebaus.  © Horst Konopke

Die Umweltschützer bildeten eine sogenannte "Rote Linie" zwischen dem Braunkohle-Tagebau mit seinen schweren Baggern und dem Wald.

Der Tagebau rücke immer weiter vor, kritisierten die Aktivisten. Man habe die Befürchtung, dass die Wasser-speichernden Erdschichten angeschnitten und so unumkehrbare Tatsachen geschaffen würden.

Im Hambacher Wald gilt ein gerichtlich verhängter Rodungs-Stopp bis Herbst 2020 (TAG24 berichtete).

Nach Polizei-Angaben beteiligten sich etwa 200 Menschen an der Aktion. Eine Person sei vorübergehend in Gewahrsam genommen worden.

Am Sonntagmorgen hatten sechs Aktivisten versucht, einen Bagger auf dem Tagebaugelände zu besetzen.

Sie seien jedoch von Sicherheitsleuten des Energiekonzerns RWE daran gehindert worden, berichtete eine Sprecherin der Polizei Aachen.

Etwa 200 Menschen sollen sich laut der Polizei an der Aktion beteiligt haben.
Etwa 200 Menschen sollen sich laut der Polizei an der Aktion beteiligt haben.  © DPA

Titelfoto: Horst Konopke

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