Abenteurer bleiben auf Expedition im Eis stecken: Tinder rettet sie!

Hamburg – Ein wahres Social-Media-Wunder! Dank einer Dating-App sind drei Norddeutsche am Nordkap aus einer misslichen Lage befreit worden.

Die Abenteurer blieben mit ihrem Wohnmobil im Eis stecken. (BIldmontage)
Die Abenteurer blieben mit ihrem Wohnmobil im Eis stecken. (BIldmontage)  © Instagram/loniahaeger, 123RF/Peter Ksinan

Die drei Abenteurer, zwei Männer und eine Frau, waren mit einem Wohnmobil unterwegs, als Eisregen die Straße unpassierbar machte und sie festsaßen, wie Sven Stade am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte.

Er ist Geschäftsführer eines Unternehmens, das Wohnmobile verkauft und die Drei zu Werbezwecken auf die Reise in den Norden geschickt hatte. Sie sollten das Fahrzeug testen und zudem auf dem Instagram-Account des Unternehmens davon berichten.

"Dass sie dabei in so eine Situation geraten, war nicht geplant. Das hat uns auch eine schlaflose Nacht bereitet", sagte Stade. Offizielle Pannenhelfer hätten erst in zwei bis drei Stunden helfen können, "das ist ja da im Nirgendwo".

Dann sei aber einer der Männer auf die verrückte sowie schlaue Idee gekommen, dass sich ihre Mitfahrerin doch über den Dating-Dienst Tinder nach Männern in der Gegend umschauen könnte - die dann zum Helfer in der Not werden könnten.

Der Account war schnell angelegt und ein "herzensguter Bauarbeiter" habe sich schon nach nur fünf Minuten bei Lonia gemeldet, schrieben die Drei bei Instagram. Das Date nur wenige Minuten später stand und der bärtige Retter brachte sogar seinen Bagger mit. Wenig später waren die Abenteurer wieder frei.

"Die Tinder-Story ist echtes, wirkliches Leben", sagte Stade. Mittlerweile seien die drei Schleswig-Holsteiner übrigens an den Lofoten angekommen. Zuvor hatte die "Hamburger Morgenpost" berichtet.

Titelfoto: Instagram/loniahaeger, 123RF/Peter Ksinan

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