AfD-Gründer Lucke: Dritte Uni-Vorlesung zunächst ohne Krawall

Hamburg – Nach zwei wegen Protesten abgebrochenen Vorlesungen hat der AfD-Mitbegründer und Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke am Mittwoch an der Universität Hamburg einen dritten Versuch unternommen.

Polizisten überwachen den Zugang zur Universität Hamburg.
Polizisten überwachen den Zugang zur Universität Hamburg.  © dpa/Axel Heimken

Zunächst blieb es im Gegensatz zu den vergangenen beiden Wochen ruhig. Studierende verteilten lediglich Flugblätter und veranstalteten eine kleine Kundgebung.

Zuvor hatte Lucke das Angebot der Hochschule abgelehnt, statt einer Präsenzveranstaltung eine Online-Vorlesung zu halten (TAG24 berichtete).

Mehrere Dutzend Polizisten waren vor dem Gebäude postiert, um die Veranstaltung zu schützen.

Vor Beginn der Vorlesung gab es Einlasskontrollen, damit nur angemeldete Studierende Zutritt zum Vorlesungssaal erhielten.

AfD-Gründer Bernd Lucke unternimmt dort seinen dritten Vorlesungs-Versuch.
AfD-Gründer Bernd Lucke unternimmt dort seinen dritten Vorlesungs-Versuch.  © dpa/Markus Scholz

Titelfoto: dpa/Axel Heimken

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