Bis Ende März: Vermieter müssen sich für Airbnb & Co. registrieren

Hamburg - Dieses Datum sollten sich Hamburger ganz fett in ihrem Kalendar markieren. Wer seine Wohnung für ein paar Wochen im Jahr über Online-Portale an Feriengäste vermietet, muss bis Ende März bei der Stadt eine Registrierungsnummer beantragt haben.

Über Airbnb können Unterkünfte billig gemietet werden.
Über Airbnb können Unterkünfte billig gemietet werden.  © DPA

Ansonsten drohen Strafgelder von bis zu einer halben Million Euro. "Am 1. April wird es ernst, dann dürfen Anzeigen für Ferienwohnungen in Wohnungen nur noch mit Wohnraumschutznummer veröffentlicht werden!", sagte Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) am Donnerstag. Eigens dafür hat die Stadt einen Online-Dienst geschaffen.

Das Online-Portal Airbnb will seine Gastgeber von der kommenden Woche an bei der Registrierung aktiv unterstützen, wie der Wohnungsvermittler mitteilte. So würden die Anbieter aus Hamburg künftig direkt auf die Internetseiten der Stadt weiter geleitet, wo sie innerhalb von Minuten ihre Registrierungsnummer für die Kurzzeitvermietungen erhalten.

Diese können sie dann direkt in ihr Inserat eintragen. Das Unternehmen lobte in dem Zusammenhang das "digitale und schlanke Registrierungssystem in Hamburg".

In der Hansestadt vermieten Airbnb zufolge rund 9000 Hamburger ihre Wohnungen oder einzelne Zimmer gelegentlich über das Online-Portal.

Im Oktober 2018 hatte der Hamburger Senat das Wohnraumschutzgesetz für die Hansestadt verschärft, damit Wohnungen auch wirklich zum Wohnen benutzt werden. Seit Jahresbeginn dürfen Hamburger ihre Wohnung nur noch für maximal acht Wochen im Jahr genehmigungsfrei als Ferienwohnung vermieten. Zudem brauchen sie die Registrierungsnummer.

Wie viele solcher Nummern bereits vergeben wurden, war zunächst unklar, wie eine Sprecherin der Behörde für Stadtentwicklung sagte.

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