Betrunkener Mann schläft im Gleisbett, dann fährt der Zug ein

Hamburg - Glück im Unglück! Ein alkoholisierter Mann schlief in der Nacht zum Samstag offenbar im Gleisbett des Hamburger Bahnhofes Dammtor, als ein Regionalzug in die Haltestelle anfuhr.

Die Einsatzkräfte behandelten den Mann vor Ort.
Die Einsatzkräfte behandelten den Mann vor Ort.  © Bundespolizeiinspektion Hamburg

Der Lokführer des Zuges von Kiel nach Hamburg entdeckte den Mann aber rechtzeitig und leitete sofort eine Notbremsung ein, wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte.

Dennoch überrollte der Regionalexpress den Mann im Gleis.

Doch dieser hatte anscheinend gleich mehrere Schutzengel bei sich. Der 21-jährige Pinneberger konnte nach Rücksprache mit dem Zugbegleiter das Gleisbett selbstständig verlassen.

Er hatte sich bei dem Unglück einige offene Verletzungen am Oberarm zugezogen, setzte sich aber erst einmal in den nun stehenden Regionalzug.

Die alarmierte Bundespolizei stellte bei dem Mann einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Der 21-Jährige wurde schließlich durch einen Notarzt untersucht und in ein Krankenhaus gefahren.

Dort wurde er am Oberarm operiert. Lebensgefahr bestand laut Bundespolizei nicht.

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