Frédéric Prinz von Anhalt in Unfall verwickelt

Hamburg - Da hat Frédéric Prinz von Anhalt aber noch einmal Glück gehabt. Der 75-Jährige wurde am Mittwoch auf der A24 in einen Unfall verwickelt.

Daumen hoch: Bei dem Unfall kam Frédéric Prinz von Anhalt mit dem Schrecken davon. (Archivfoto)
Daumen hoch: Bei dem Unfall kam Frédéric Prinz von Anhalt mit dem Schrecken davon. (Archivfoto)  © DPA

Der Witwer von Hollywood-Schauspielerin Zsa Zsa Gabor war auf dem Weg von Hamburg nach Berlin, als er von einem Reisebus geschnitten wurde und eine Vollbremsung einlegen musste.

Frédéric Prinz von Anhalt selbst kam bei dem Vorfall mit dem Schrecken davon.

Sein Auto wurde allerdings beschädigt. Der Außenspiegel brach ab, die Tür wurde eingedrückt. Die Fahrt nach Berlin konnte von Anhalt fortsetzen.

Aber wieso war der 75-Jährige überhaupt in Deutschland? Eigentlich ist er doch in Los Angeles Zuhause.

Am Dienstag fand in der Hansestadt die große Gala "Hamburger des Jahres" statt. Da durfte auch von Anhalt nicht fehlen.

Nach dem Tod seiner Frau hält er sich häufiger in Deutschland auf. "Künftig möchte ich fünf Monate im Jahr hier verbringen", sagte er dem Abendblatt.

Frédéric Prinz von Anhalt verabschiedet 2016 auf einer Trauerfeier von seiner verstorbenen Frau Zsa Zsa Gabor.
Frédéric Prinz von Anhalt verabschiedet 2016 auf einer Trauerfeier von seiner verstorbenen Frau Zsa Zsa Gabor.  © DPA

In welcher Stadt ließ er noch offen, schränkte aber ein: "Hamburg, Berlin oder München soll es werden." An Hamburg gefalle ihm die HafenCity und die Gegend rund um die Alster. "Hier lang zu laufen ist wirklich schön."

In Berlin wird von Anhalt die Weihnachtstage verbringen. Er hat im Nobel-Hotel Adlon direkt am Brandenburger Tor eingecheckt. "Aus der Zeit mit meiner Frau habe ich daran viele gute Erinnerungen", erklärte er.

Für seine neue Bleibe in der alten Heimat hat der 75-Jährige schon genaue Vorstellungen. 160 Quadratmeter sollten es schon sein. "Nur einen Concierge und Security möchte ich gern haben", sagte von Anhalt. Er möchte sich nicht um alles kümmern.

Mit Blick auf das Jahr 2019 ist das auch nötig. Der Sender Arte plant einen Dokumentarfilm über seine verstorbene Frau. Der Prinz soll einen großen Anteil daran haben. "Niemand anders kann ja die ganzen Geschichten sonst noch erzählen", sagte er. Seine Frau Zsa Zsa Gabor verstarb im Dezember 2016.

Zudem hätten noch einige Verlage wegen eines Buches angefragt, gab er bekannt. Viel Zeit bleibe von Anhalt mit seinen 75 Jahren nicht mehr. "Man weiß ja in diesem Alter nie, wie lange man noch körperlich und geistig fit bleibt", erklärte er ganz offen.

Im Februar solle sich entscheiden, wo der Prinz künftig in Deutschland hausen wird. Vielleicht kommt er dann in die Hansestadt.

Mehr zum Thema Promis & Stars:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0