Pannenserie bei Hamburg-Wahl: Stimmzettel landeten im Altpapier

Hamburg – Bei der Hamburger Bürgerschaftswahl sind bei der Auszählung der Stimmen gleich mehrere Pannen passiert.

 Freiwillige sortieren in der Alsterdorfer Sporthalle Stimmzettel und zählen aus.
Freiwillige sortieren in der Alsterdorfer Sporthalle Stimmzettel und zählen aus.  © Georg Wendt/dpa

In einem Wahlbezirk in Eimsbüttel sind angekreuzte Wahlkreisstimmzettel versehentlich im Altpapier gelandet - und später von der Müllabfuhr abgeholt worden, wie Landeswahlleiter Oliver Rudolf am Dienstag sagte.

Die meisten Stimmzettel konnten wiedergefunden und am Montag doch noch ausgezählt werden, 18 Zettel mit je fünf Stimmen aber blieben verschollen. "Diese 90 Stimmen sind aber nicht mandatsrelevant", betonte Rudolf. Trotzdem sei das "ein sehr ärgerlicher Vorfall" gewesen.

Eine weitere "unschöne Besonderheit", wie Rudolf es nannte, gab es auch im Wahlkreis Süderelbe: Dort waren insgesamt 16 fehlerhaft gedruckte Wahlkreisstimmzettel im Umlauf. Bereits bei den Bezirksversammlungswahlen im vergangenen Jahr war es in Wandsbek zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Auch dieser Panne ist Rudolf zufolge "keine Ergebnisrelevanz" beizumessen.

In zwei Wahllokalen wurden bei der ersten Auszählung der Landeslisten Wählerstimmen vertauscht. In Langenhorn wurden zunächst die Grünen-Stimmen irrtümlich der FDP zugeordnet - und umgekehrt. Der Fehler wurde später festgestellt und berichtigt. Auch in Winterhude waren vorübergehend Stimmen vertauscht gewesen.

Anna von Treuenfels-Frowein gibt ein Interview. Die FDP schaffte es nach Behebung der Wahl-Panne doch nicht in die Bürgerschaft.
Anna von Treuenfels-Frowein gibt ein Interview. Die FDP schaffte es nach Behebung der Wahl-Panne doch nicht in die Bürgerschaft.  © Georg Wendt/dpa

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

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