Nach friedlicher Klimademo: Mehrere Sitzblockaden in Hamburg

Hamburg - Etwa einhundert zumeist schwarz gekleidete Demonstranten haben am Freitag im Anschluss an die große Klimademonstration den Stephansplatz in der Hamburger Innenstadt blockiert.

Polizisten lösen eine Sitzblockade auf dem Stephansplatz auf.
Polizisten lösen eine Sitzblockade auf dem Stephansplatz auf.  © dpa/Christian Charisius

Die Polizei forderte die Demonstranten auf, den Platz freizugeben und rückte dann vor.

Ein Großteil der Blockierer verließ daraufhin den Platz, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete.

Eine weitere Blockadeaktion gab es laut Polizei an der Lombardsbrücke, die Außen- und Binnenalster trennt.

Die vom Verfassungsschutz beobachtete Interventionistische Linke hatte vorab Verkehrsblockaden und radikale Aktionen am Rande des Klimastreiks angekündigt. Eine aktuelle Stellungnahme gibt es bislang nicht.

An der friedlich verlaufenen Klimakundgebung der Bewegung Fridays for Future in Hamburg hatten nach Polizeiangaben 70.000 Menschen teilgenommen, die Veranstalter sprachen sogar von 100.000.

Update, 18.04 Uhr

Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, konnte nach Freigabe des Stephansplatzes nun auch die Fahrbahn zwischen Binnen- und Außenalster zum Teil wieder freigegeben werden.

Einzelne Personen habe man nach mehrmaliger Ansprache von der Fahrbahn geführt.

Update, 20.02 Uhr

Wie die Polizei am Abend weiter mitteilte, hatten sich bereits gegen 15.30 Uhr etwa 50 Personen zusammengefunden, um die Kreuzung am Stephansplatz zu blockieren. Gegen 16.50 Uhr konnte die Polizei die Straßen wieder für den Verkehr freigeben.

Gegen 16.30 Uhr wurden Bereiche in der Esplanade, der Lombards- und der Kennedybrücke durch mehrere Personen blockiert. Diese Blockaden, die zum Teil aus bis zu 240 Personen bestanden, wurden ebenfalls nach und nach durch die Polizei geräumt.

Um 18.20 Uhr kam es zudem kurzzeitig zu einer Blockade vor dem Dammtorbahnhof Theodor Heuss Platz in Fahrtrichtung Alsterglacis.

Festnahmen durch die Polizei gab es keine.

Titelfoto: dpa/Christian Charisius

Mehr zum Thema Fridays for Future:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0