Nach Festnahme von 15-Jährigem: Demo gegen Polizeigewalt in Hamburg

Hamburg - Nach dem viel diskutierten Polizeieinsatz gegen einen 15-Jährigen in Hamburg haben sich am Sonnabend in der Innenstadt mehrere hundert Personen zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt versammelt.

Die Teilnehmer der Kundgebung sprechen sich gegen Polizeigewalt aus.
Die Teilnehmer der Kundgebung sprechen sich gegen Polizeigewalt aus.  © Blaulicht-News.de

Die Kundgebung, die von der Seebrücke Hamburg organisiert wurde, startete um 13 Uhr am Holstenwall, von wo die Teilnehmer anschließend bis zur Straße Kohlhöfen laufen wollen, wo der Vorfall stattfand. Beteiligt seien laut dem "Hamburger Abendblatt" neben der Seebrücke Hamburg auch antirassistische Initiativen und Migrantenorganisationen.

Bei der Versammlung wurden Redebeiträge gehalten, Plakate und Transparente hochgehalten und Sprechchöre angestimmt. 

Die Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen seien nach Angaben der Veranstalter jederzeit gewährleistet.

Ein Sprecher der Polizei bestätigte am Sonnabendvormittag, dass die Kundgebung am Holstenwall bereits im Vorfeld mit 300 Teilnehmern angemeldet worden war. 

Doch sowohl die Polizei also auch die Veranstalter würden davon ausgehen, dass es im Laufe der Aktion auch mehr werden könnten. Zwischen 12.30 Uhr und 16 Uhr werde der Holstenwall komplett gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Polizei ist mit Kräften der Bereitschaftspolizei vor Ort und begleitet die Veranstaltung. Mit Ausschreitungen rechne man nicht.

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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